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STADLERconnect auf der IFAT 2026

Stadler hat auf der IFAT 2026 die digitale Plattform STADLERconnect vorgestellt. Im Rahmen einer Live-Demonstration zeigte das Unternehmen, wie sich Echtzeitdaten, Sensortechnik und Künstliche Intelligenz zur Optimierung von Sortierprozessen einsetzen lassen. Zudem informierte Stadler über den Ausbau seiner internationalen Aktivitäten, darunter ein neues Büro in Japan sowie erweiterte Vertriebsstrukturen in Indien und Polen.
STADLERconnect auf der IFAT 2026
Copyright: Stadler
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Mit dem Messeauftritt rückte das Unternehmen die digitale Weiterentwicklung der Recyclingbranche in den Fokus. Stadler präsentierte Konzepte für datenbasierte Betriebsabläufe und vernetzte Anlagensteuerung. Dabei standen Anwendungen zur Verbesserung von Anlagenleistung, Verfügbarkeit und Prozessstabilität im Mittelpunkt.

Internationale Expansion

Zum Auftakt der Presseveranstaltung erläuterten die Co-Geschäftsführer Willi Stadler und Julia Stadler die strategische Ausrichtung des Unternehmens. Stadler erweitert derzeit seine internationale Präsenz und baut gleichzeitig digitale Dienstleistungen aus.

In Japan bereitet das Unternehmen die Eröffnung eines neuen Standorts vor. Damit will Stadler seine Aktivitäten in einem technologisch anspruchsvollen Recyclingmarkt stärken und die Zusammenarbeit mit lokalen Kunden ausbauen. In Indien verstärkt das Unternehmen seine Marktaktivitäten insbesondere im Bereich kommunaler Abfälle und Kunststoffrecycling. Rahul Bajaj übernimmt dort die Position des Sales & Country Managers India. Auch in Polen erweitert Stadler seine Vertriebsstruktur. Łukasz Tomsia wurde zum Sales & Country Manager Poland ernannt.

Live-Demonstration von STADLERconnect

Im Zentrum der Präsentation stand ein Demo Loop mit einer Mini-Sortieranlage. Fachleute aus den Bereichen Digital Solutions und Verfahrenstechnik demonstrierten, wie digitale Werkzeuge Prozessparameter in Echtzeit überwachen und automatisiert anpassen können.

Die cloudbasierte Plattform STADLERconnect verarbeitet Maschinen- und Materialdaten und verbindet diese mit KI-gestützten Anwendungen. Gezeigt wurden unter anderem Funktionen für Predictive Maintenance, Blockage Detection, Downtime Tracking, Produktionsberichte und adaptive Anlagensteuerung.

Der AI Material Compass visualisierte dabei Materialströme und Veränderungen der Prozessleistung in Echtzeit. Die Demonstration verdeutlichte, wie digitale Systeme von der reinen Überwachung zur aktiven Prozesssteuerung übergehen.

Fokus auf messbare Ergebnisse

Nach Angaben des Unternehmens ist STADLERconnect bereits in Kundenanlagen in neun Ländern sowie im Stadler-Testzentrum im slowenischen Krško im Einsatz. Mehr als 40 Anlagen wurden bislang mit einzelnen Modulen ausgestattet.

Stadler zufolge lassen sich durch die Plattform ungeplante Stillstände reduzieren und Qualitätskontrollen automatisieren. In einzelnen Anwendungen seien Ausbeutesteigerungen von bis zu 18 Prozent erreicht worden.

Das Unternehmen betonte zudem den Vorteil der Kombination aus verfahrenstechnischem Know-how, eigener Hardwareentwicklung und integrierter Sensortechnik. Dadurch sollen höhere Datenqualität und präzisere Prozessprognosen möglich werden.

Neues Produkt vorgestellt

Neben digitalen Lösungen präsentierte Stadler auf der IFAT 2026 auch den neuen Air Drum Sifter. Das kompakte System kombiniert Trommelsichter und integrierten Abscheider in einer Einheit. Es verarbeitet sowohl leichte als auch schwere Schüttgüter und trennt Materialien mithilfe eines kontrollierten Luftstroms in definierte Fraktionen. Gleichzeitig entfernt das System Störstoffe aus dem Materialstrom.

Quelle: Stadler
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