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VARIOframe für die Feinsiebung

IFE Aufbereitungstechnik stellt auf der IFAT Munich 2026 mit dem VARIOframe eine neue Lösung für die Feinsiebung vor. Die Siebmaschine ist für Anwendungen ausgelegt, in denen feine Korngrößen erforderlich sind, damit nachgelagerte Prozesse wie Windsichtung, Magnetscheidung und sensorbasierte Sortierung effizient arbeiten können. Die Klassierung mit Siebmaschinen ist damit ein wesentlicher Aufbereitungsschritt in der Abfallverwertung und in weiteren Industriebereichen.
VARIOframe für die Feinsiebung
Der VARIOframe mit modularen Dynamikeinstellungen wird auf der IFAT 2026 vorgestellt. Copyright: IFE
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In der Feinsiebung verändern hohe Feinanteile, schwankende Temperaturen, unterschiedliche Feuchtegrade und variierende Materialzusammensetzungen die Materialeigenschaften laufend. Dadurch wird es anspruchsvoll, eine gleichbleibende Siebqualität bei hohem Durchsatz sicherzustellen. Steckkorn verringert die nutzbare Siebfläche, Fehlkorn gelangt in die Überkornfraktion und im Aufgabegut können sich Klumpen bilden. Eine zunehmende Materialschicht auf dem Siebbelag weist häufig darauf hin, dass eine Reinigung erforderlich ist. In der Praxis kann das zu wiederholten Stillständen während einer Schicht führen.

Unabhängige Anpassung der Siebdynamik

Mehrdeck-Maschinen erhöhen zwar den Durchsatz, bringen jedoch konstruktionsbedingt Einschränkungen mit sich. Einstellungen bei Hub und Drehzahl wirken auf die Dynamik der gesamten Maschine. Zwischen Ober- und Unterdeck ist deshalb häufig ein Kompromiss erforderlich, der die Trennschärfe und die Betriebseffizienz beeinflusst.

Mit dem VARIOframe verfolgt IFE Aufbereitungstechnik einen modularen Ansatz. Die Dynamik am Spannwellendeck lässt sich unabhängig von anderen Decks einstellen. Die Anpassung erfolgt stufenlos im laufenden Betrieb und unabhängig von der Drehzahl. Dadurch kann die Maschine gezielt an unterschiedliche Aufgabematerialien und wechselnde Materialeigenschaften angepasst werden.

Weniger Reinigungsaufwand, höhere Siebqualität

Das System ermöglicht zudem einen maschinellen Reinigungsprozess durch Freifahren der Siebbeläge. Dabei wird der Trampolin-Effekt kurzzeitig erhöht, um Anhaftungen zu lösen und die Siebfläche wieder freizugeben. So lässt sich der Reinigungsaufwand reduzieren. Bei anbackendem Material kann die Dynamik erhöht werden. Für empfindlichere Materialien oder zur Verringerung der Staubentwicklung kann sie abgesenkt werden.

Bei größeren Maschinen kann ein Spannwellendeck in mehrere Bereiche unterteilt werden, etwa für Einlauf und Auslauf. Auf diese Weise lässt sich die Dynamik innerhalb des Decks differenziert einstellen. Das unterstützt eine präzisere Prozessführung und kann die Siebqualität in der Feinsiebung weiter verbessern.

IFE auf der IFAT

Halle B6, Stand 139

Quelle: IFE
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