Zur Wiederverwendung vorbereitet wurden 17.600 Tonnen Elektroaltgeräte. Das sind 1.200 Tonnen beziehungsweise 6,3 Prozent weniger als 2023. Einer sonstigen Verwertung wurden 127.000 Tonnen zugeführt, während 17.100 Tonnen beseitigt wurden. Insgesamt belief sich die Menge der recycelten, anderweitig verwerteten oder beseitigten Elektro- und Elektronikaltgeräte im Jahr 2024 auf 920.000 Tonnen.
Die zur Erstbehandlung angenommenen Mengen stiegen gegenüber 2023 um 13.600 Tonnen beziehungsweise 1,5 Prozent. Die Recyclingquote, definiert als Anteil der recycelten oder zur Wiederverwendung vorbereiteten Geräte an der Gesamtmenge, lag 2024 bei 84,3 Prozent. Im Vorjahr hatte sie 84,5 Prozent betragen.
Den größten Anteil an den angenommenen Elektro- und Elektronikaltgeräten hatten 2024 Kleingeräte mit 301.500 Tonnen beziehungsweise 32,8 Prozent. Zu dieser Kategorie zählen unter anderem kleine Haushaltsgeräte sowie Geräte der Informations- und Kommunikationstechnik. Großgeräte ohne Photovoltaikmodule erreichten 250.600 Tonnen und damit einen Anteil von 27,2 Prozent. Wärmeüberträger, darunter Kühl-, Gefrier- und Klimageräte, machten mit 176.700 Tonnen 19,2 Prozent der angenommenen Gesamtmenge aus.
Die aktuellen Zahlen verdeutlichen eine stabile Entwicklung im Bereich Recycling und Verwertung von Elektroaltgeräten. Gleichzeitig bleibt die Wiederverwendung ein vergleichsweise kleiner, zuletzt rückläufiger Bestandteil der Abfallbehandlung im Bereich Elektroschrott.







