Im Vergleich zum Vorjahr (31.354 Tonnen) ergibt sich ein Zuwachs von rund sieben Prozent. Damit liegt die verarbeitete Menge auch über dem Wert des Jahres 2022 (32.900 Tonnen).
Als wesentlichen Einflussfaktor nennt das Unternehmen die Einführung von Einwegpfandsystemen in mehreren Ländern. Neben Umstellungen in europäischen Nachbarstaaten wurde Anfang 2025 auch in Österreich ein Pfandsystem eingeführt. PET to PET beschreibt dabei eine zunächst steigende Verarbeitungsmenge, die im Verlauf des zweiten Halbjahres zurückging. Als Ursache wird eine temporäre Kaufzurückhaltung im Konsumumfeld genannt.
Trotz des Anstiegs bei der Verarbeitungsmenge verweist das Unternehmen auf herausfordernde Rahmenbedingungen im Markt für Recycling-PET. Genannt wird insbesondere ein größer werdender Preisabstand zwischen Primär- und Sekundärrohstoffen. Gleichzeitig werde in Europa wieder verstärkt Neuware eingesetzt. PET to PET berichtet, dass die Einsatzquoten für Sekundärrohstoffe in Österreich weiterhin auf einem hohen Niveau gehalten würden.
Als weiteres Thema werden Importe von Sekundärrohstoffen aus Nicht-EU-Ländern angeführt. Nach Angaben des Unternehmens entwickelte sich der Absatzmarkt 2025 schwächer als die Verarbeitungsmenge. Im Ergebnis habe dies zu einem Lageraufbau geführt. Für das Jahr 2026 erwartet die Geschäftsführung eine Stabilisierung nach der Umstellungsphase des Pfandsystems sowie eine steigende Nachfrage nach PET-Rezyklat in Österreich und Europa.
Für das Geschäftsjahr 2026 plant PET to PET weitere Maßnahmen zur Automatisierung in der Waschanlage. Vorgesehen ist unter anderem eine automatische Öffnung von mit Stahldraht gebundenen Flaschenballen. Zusätzlich wird für die kommenden Jahre eine höhere Automatisierung bei der Anlagenbeschickung angekündigt, um Prozesseffizienz und Wettbewerbsfähigkeit zu verbessern.







