Unter der Führung von Prof. Dr. Rüdiger Siechau entwickelte sich die Stadtreinigung Hamburg von einer klassischen Entsorgungsanstalt zu einer modernen Dienstleisterin für Stadtsauberkeit und Kreislaufwirtschaft. So formte Siechau aus der klassischen „Mülle“ ein Unternehmen, das Müll als Ressource nutzbar macht und die Lücke zwischen Entsorgung und Versorgung immer weiter schließt. Geleitet von dieser Vision und höchsten Ansprüchen an Servicequalität und Zuverlässigkeit wagte die SRH immer wieder Neues und wurde damit Vorreiterin für zahlreiche kommunale Unternehmen in Deutschland und darüber hinaus.
Von der Einführung der Sauberkeitsoffensive „Hamburg gepflegt und grün!“, der Einführung der digitalen Tourenplanung bis hin zur frühzeitigen strategischen Ausrichtung auf die Klimaneutralität im Jahr 2035 – Siechaus Projekte setzten und setzen Maßstäbe in der Kommunal- und Abfallwirtschaft. Mit dem Zentrum für Ressourcen und Energie (ZRE) in Stellingen initiierte er das größte Bauvorhaben in der Geschichte der SRH: ein innovativer Anlagenkomplex für stoffliche und energetische Wertschöpfung, der Hamburg künftig mit noch mehr klimaneutraler Wärme versorgen wird. Zusammen mit den bereits bestehenden Verwertungsanlagen wird die SRH dann etwa die Hälfte des Hamburger Wärmebedarfs decken können.
Prof. Dr. Siechau wird Hamburg auch im Ruhestand verbunden bleiben – nicht zuletzt wegen seiner Familie und vier Enkelkinder. Zudem plant er, weiterhin als Honorarprofessor an der Technischen Universität Hamburg (TUHH) zu lehren und sein Wissen an die nächste Generation weiterzugeben.
Ab dem 1. Januar 2026 wird Daniela Enslein die Nachfolge von Prof. Dr. Siechau als technische Geschäftsführung und Sprecherin der Geschäftsführung antreten. Parallel wird Kristian Kuen als weiterer Geschäftsführer starten und zunächst den Personalbereich übernehmen. Ab dem 1. August 2026 wird er zusätzlich die Rolle des kaufmännischen Geschäftsführers übernehmen, die bis dahin weiterhin von Holger Lange bekleidet wird.







