Tomra: Einschicht-PET-Schalen von PET-Flaschen trenen

Mit der neuen Sharp-Eye-Technologie von Tomra Sorting Solutions sollen die Autosort-Anlagen des Herstellers nicht nur Mehrschicht- sondern auch Einschicht-PET-Schalen von PET-Flaschen trennen können.
used plastic packing

Die in die Tomra-Systeme eingebettete künstliche Intelligenz erlaube zudem die lückenlose Analyse sortierter Produkte und machte damit Anlagen künftig noch intelligenter.

Valerio Sama, Produktmanager bei Tomra Sorting Recycling: “Wir erwarten, dass unsere neue Tomra Sharp Eye-Technologie bei Sammel- und Sortieranlagen sowie bei PET-Rückgewinnungsanlagen großen Anklang finden wird. Da aufgrund des zunehmend mobilen Lebensstils weltweit immer mehr Kunststoffgetränkeflaschen und Plastikschalen für Obst, Gemüse und sonstige Lebensmittel zum Einsatz kommen, wird diese Nachfrage wohl noch steigen.”

Kern der Neuentwicklung sei eine Erweiterung der Flying-Beam-Technologie von Tomra. Dieses erste Nahinfrarot-(NIR)-Scannersystem mit Punktabtastung (und ohne externe Lichtquelle) sei zielgenau nur auf den Bereich des Förderbandes fokussiert, der gerade gescannt wird. Es biete diverse Kalibriermöglichkeiten und könne auch die feinsten molekularen Unterschiede zwischen den Materialien im Sortierstrom erkennen. Mit der jetzt eingeführten größeren Linse von Tomra Sharp Eye, die eine höhere Lichtintensität ermögliche, könnten nun auch extrem schwer erkennbare Eigenschaften erfasst werden.

Während der Vorbereitung für die Sortierung gemischter Kunststoffe nach unterschiedlichen Polymeren durchlaufe das gesammelte oder vorsortierte Verpackungsmaterial aus festen Siedlungsabfällen (fSA) zunächst ein mechanisches Aufbereitungsverfahren, bei dem großvolumiges, überwiegend weiches Material wie Kunststoff, Folien und Nicht-Kunststoff-Bestandteile, zerkleinert werde. Anschließend sortiere das kombinierte System Autosort das gemischte PET durch Material-, Farb- und Korngrößenerfassung nach unterschiedlichen Polymeren. Auch bei sehr gemischtem Eingangsmaterial erreiche dieser Prozess eine Sortiereffizienz von 95 % oder mehr.

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