Rewindo erweitert erneut Annahmenetz für Kleinstmengen

Mit der Lobbe Entsorgung West GmbH & Co KG hat die Rewindo GmbH ein weiteres Unternehmen aus der Entsorgungsbranche für den Ausbau ihres Kleinstmengenannahmenetzes gewinnen können.
lichtkunst.73, pixelio.de
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Als Umweltdienstleister mit insgesamt 1.800 Beschäftigten ist die Lobbe-Gruppe über den Entsorgungsbereich hinaus unter anderem auch in den Bereichen Sanierung, inklusive Abbruch und Demontage, und Kanaldienstleistungen tätig, so Rewindo über das neue Mitglied. An sechs ihrer über 40 Betriebsstätten unterstütze das Unternehmen nun Rewindo bei der Erfassung und Bündelung von kleineren Mengen alter PVC-Fenster, -Rollladen und –Türen für das Recycling. Schwerpunktregion ist hierbei das Sauerland, weitere Standorte befinden sich in Iserlohn, Bergneustadt und Hagen.

Als Ergänzung zum bundesweit flächendeckenden Abholsystem, richten sich die nunmehr insgesamt 20 Annahmestellen insbesondere an Montagetrupps und kleinere Handwerksbetriebe, die ausgebaute Fenster auch in Kleinstmengen von unter zehn Fenstern nicht zwischenlagern können. „Wir wollen auch diesen Abfallbesitzern einen logistisch möglichst einfachen Weg eröffnen, die alten Fenster umweltgerecht zu verwerten. Die Erweiterung des Annahmenetzes für die kleinen Mengen ist daher eines unserer Ziele für die nächste Zeit. Mit direkt sechs Annahmestellen ist die Unterstützung von Lobbe für uns deshalb natürlich sehr wertvoll“, so Rewindo-Geschäftsführer Michael Vetter.

Strategische Allianz mit Rewindo-Partner Biotrans

Hervorgegangen ist das Engagement für das Kunststofffensterrecycling von Lobbe aus einer strategischen Allianz mit dem Rewindo-Partner Biotrans GmbH aus Schwerte, die seit 2013 für das Rewindo-System alte Kunststofffenster sammelt und für das Recycling vorkonfektioniert. Michael Müller, Geschäftsführer von Biotrans: „Mit Lobbe verbindet uns seit vielen Jahren in mehreren Geschäftsbereichen eine enge Zusammenarbeit. Umso mehr freut es uns, dass wir das Unternehmen nun auch für die RewindoIdee, hinter der wir zu hundert Prozent stehen, begeistern konnten.“

Über Lobbe und Biotrans gelangt das vorgebrochene Material zum Recyclingunternehmen VEKA Umwelttechnik GmbH in Hörselberg-Hainich, wo es in einer modernen Recyclinganlage werkstofflich recycelt wird. Nach der Abtrennung von Glas und Metallen entsteht dort ein PVC-Mahlgut, das als Ausgangsmaterial für hochwertiges, fast 100 Prozent sortenreines Granulat dient. In den neuen Fensterprofilen ist der wiedergewonnene Rohstoff als Recyclatkern zu finden, der mittels Co-Extrusionsverfahren außen mit PVC- Neumaterial ummantelt wird. „Mit dieser Logistikkette können wir garantieren, dass eben auch die bei Lobbe abgegebenen kleineren Mengen in jedem Fall am Ende auch zu einem unserer auditierten Recyclingpartner gelangen und dort zu Sekundärrohstoff für die Fensterprofilproduktion aufbereitet werden“, so Vetter.

Die aktuelle Liste mit regionalen Annahmestellen für Kleinstmengen ist auf dem Webauftritt der Rewindo zu finden.

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