Hyster senkt Handlingkosten im Papierrecycling

Flurförderzeuge-Hersteller Hyster berät Unternehmen beim Einsatz der Gabelstapler – beispielsweise bei der Umstellung von Verbrennern auf Elektroantrieb.

Zudem biete Hyster eigenen Angaben zufolge spezielle Branchenlösungen an, die Unternehmen helfen, ihre Kosten zu senken und gleichzeitig die Effizienz zu steigern. „Die Anwendungen im Papierrecycling bergen zahlreiche Herausforderungen für das Material-Handling“, erklärt David Reeve, Industry Manager bei Hyster Europe. „Die Unternehmen brauchen qualitativ hochwertige Stapler, die so robust sind, dass keine Stillstandzeiten und außerplanmäßigen Wartungskosten auftreten.“

Flurförderzeuge sind in der Papierrecyclingbranche häufig über lange Schichten hinweg in staubigen Umgebungen mit starken Verunreinigungen auf unebenem Untergrund in Betrieb, so das Unternehmen. „Dabei sind Recyclingunternehmen nicht mehr ausschließlich auf den Einsatz verbrennungsmotorischer Stapler beschränkt“, erklärt Reeve. „Hyster-Elektrostapler sind in der Regel für die meisten Recyclinganwendungen robust genug. Wie bei jeder Anwendung ist jedoch auch hier ausschlaggebend, wie die Stapler genutzt werden.“

Elektrostapler für emissionsfreies Arbeiten
Eine Umstellung auf Elektrostapler verspricht emissionsfreies Arbeiten bei reduzierten Energiekosten, so die Sichtweise von Hyster. Bei weniger Wartungsaufwand und geringerem Verschleiß würden folglich auch die Wartungskosten sinken. „Während der Anschaffungspreis von Elektrostaplern bis zu 20 Prozent über dem von verbrennungsmotorischen Staplern liegen kann, amortisiert sich die Investition dank niedrigerer Betriebskosten“, argumentiert Reeve. Es gebe allerdings auch Fälle, in denen Blei- oder Lithium-Ionen-Batterien nicht in Frage kommen, da unter Umständen die Leistung nicht ausreicht, um die Tag für Tag erforderlichen Betriebsstunden abzudecken. Dann lassen sich mit Diesel- oder Treibgasstaplern gegebenenfalls niedrigere Gesamtbetriebskosten erzielen als mit Elektrostaplern.

Die Hyster-Stapler sind mit einer vollständig aus Stahl gefertigten wetterfesten Kabine ausgestattet, die auch im Papierrecycling mit seinem hohen Staub- und Schmutzaufkommen einen hohen Fahrerkomfort bieten soll. „Nicht selten müssen die Fahrer Ballen aus eng beladenen Fahrzeugen herauslösen“, so Reeve. „Diese Stapler sind genau für solche Vorgänge gebaut, bei denen heftige Stoßbelastungen auf Anbaugerät, Hubgerüstlaufrollen und Gabelträger wirken können. Wir bieten sogar eine integrierte Lastgewichtanzeige an, mit der der Fahrer auch beim Heben unbekannter Lasten exakt im Bilde ist.“

Cool Trucks mit Verbrennungsmotor
Zu den Hauptproblemen beim Einsatz von verbrennungsmotorischen Standardstaplern in Recyclinganwendungen zählen durch Staub, Schmutz und Fremdpartikel in der Umgebung zugesetzte Kühler und überhitzende Motoren. In Lagerhäusern für Altpapier herrsche oft Enge und die Luftzirkulation ist schlecht. Auch Stahl- oder Plastikbänder die zur Verpackung verwendet und nicht sorgfältig entsorgt wurden, können problematisch werden. Wenn diese während der Fahrt ins Getriebe gelangen oder sich um die Achsen des Gabelstaplers wickeln, können freiliegende Staplerkomponenten beschädigt werden, so Hyster.

Der Hyster Cool Truck soll speziell für eine solche Arbeitsumgebung geeignet sein. Ölbad-Lamellenbremsen sollen Bremsen und Reifen auf Kurz- und Langstrecken gleichermaßen kühl halten und gleichzeitig das Eindringen von Papierabfällen in das Bremssystemverhindern. Das Hyster-Dura-Match-Getriebe unterstützte dabei das Bewegen großer Papiermengen. Durch das integrierte automatische Abbremssystem ließe sich die Abnutzung der Reifen und Bremsen um bis zu 50 Prozent senken. Die kontrollierte Fahrtrichtungsumkehr dämpft Stöße über das Getriebe und verlängert dadurch ebenfalls die Reifenlebensdauer, so das Unternehmen.

Kommentar schreiben

Please enter your comment!
Please enter your name here