Gut geschützt: Arbeitskleidung – die (An) Probe zeigt, was geht!

Zu lang, zu weit, zu eng. Während Fehlkäufe bei Freizeitkleidung ärgerlich sind, können sie bei Arbeitskleidung fatal sein. Denn die muss im Job täglich getragen werden. Deshalb sollte sie richtig sitzen – auch nach der Wäsche. Sonst wird es für die Mitarbeiter unbequem und (bei PSA) sogar gefährlich. Zudem kann es für die Betriebe teuer werden. Worauf kommt es an und was ist zu beachten?
Foto: DBL

Wenn beim Entsorgungsprofi die Jacke beim Bücken ständig über die Nieren nach oben rutscht, die Ärmel beim Heben einengen oder er im Warnschutz unangenehm schwitzt, läuft was falsch. Die Passform der Arbeitskleidung und die Bewegungsfreiheit müssen stimmen – das sollten Recyclingbetriebe, die ihre Mitarbeiter mit Corporate Fashion – und erst recht mit normgerechter Schutzkleidung – ausstatten, im Blick haben. Unabhängig davon, ob sie die Kleidung im Versandhandel, beim Händler vor Ort oder im Leasing ordern.

Für jeden Mitarbeiter die passende Größe

„Jeder Mitarbeiter möchte seine eigene, persönliche Arbeitskleidung – und die muss passen. Aber nicht alle Menschen haben den gleichen Körperbau. Darum muss bei der Wahl der Kollektion darauf geachtet werden, dass es für jeden Mitarbeiter die passende Größe gibt, die ausgewählte Kollektion ein möglichst großes Spektrum an Konfektionsgrößen abbilden“, so Alexander J. Neuzerling, von der DBL – Deutsche Berufskleider-Leasing GmbH. „So lassen sich mögliche Änderungskosten minimieren. Was wirklich geht und was nicht, zeigt sich dann bei der zu empfehlenden persönlichen Anprobe jedes Mitarbeiters mit Musterkleidung.“

Doch was ist mit einer Arbeitshose, die auf den ersten Blick zwar attraktiv aussieht und sitzt, aber in der harten Praxis sofort reißt oder an der viel beanspruchten Kniepartie schnell durchscheuert? Oder noch schlimmer – eine PSA, die zwar bei Demontagearbeiten für einen Schweißereinsatz geeignet scheint, sich bei längerem Schweißen jedoch als nicht arbeitsplatzgerecht erweist. Fehlkauf?

Beratung und Anprobe mindert Risiken

Das bedeutet überflüssigen Organisationsaufwand und daraus folgend Kosten für den Arbeitgeber. Darum sollte bei der Auswahl der Berufskleidung immer ein externer Spezialist mit einbezogen werden. Und: richtig teuer wird es auch immer dann, wenn die letztlich erworbene Kleidung gleich nach der ersten Wäsche ihre Eigenschaften in Optik und Funktion verändert – und neu gekauft werden muss.

Sicherheitsfachkräfte sind hier in der Regel bestens informiert. Aber auch textile Mietdienstleister wie die DBL beraten individuell. Um die gewählte Kleidung bereits im Vorfeld auf Herz und Nieren zu prüfen, stellen diese u.a. auch Artikel für einen Test zur Verfügung. So lässt sich ausprobieren, wie Passform und Funktionalität sich bewähren, wie sich die Kollektion für das Team trägt. Alexander J. Neuzerling: „Oft wird dann die bereits ausgewählte Berufskleidung doch gegen eine andere Kollektion ausgetauscht.“

Auch gewaschene Artikel testen

„Im Rahmen solcher Tests sehen die Entscheider nicht nur das neue, unbenutzte Teil, sondern auch das, welches bereits einen kompletten Waschprozess durchlaufen hat. Wie fühlt sich jetzt der Stoff an? Wie sieht nun die Farbe aus? Und sind alle schützenden Eigenschaften noch gegeben?“ (Über)lebenswichtig für jene, die sich bei der Arbeit auf ihre Schutzkleidung verlassen müssen. Zumal der Gesetzgeber eine dauerhafte Schutzfunktion verlangt – auch nach der Wäsche und mehrfachem Einsatz.

dbl Miettextilien

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