Neues Rücknahmesystem in der Slowakei genehmigt

Zum 1. Juli 2016 geht das Sammel- und Verwertungssystem RECobal s.r.o. in der Slowakei an den Start.
Tim Reckmann, pixelio.de

In den vergangenen Monaten hatte die Unternehmensgruppe, die bereits seit 2004 mit ihrer Tochtergesellschaft Reclay Slovensko s.r.o. im Land tätig ist, eigenen Angaben zufolge Unternehmen aus Handel und Industrie beim Aufbau des neuen Systems beraten. Nun liege die Genehmigung des slowakischen Umweltministeriums vor. Hersteller und Inverkehrbringer aus dem In- und Ausland, die Verpackungen in der Slowakei in Verkehr bringen, könnten über RECobal ihren Verpflichtungen als Produktverantwortliche nachkommen und ihre Verkaufsverpackungen sowie bestimmte andere Materialien erfassen und verwerten lassen. Der Service von RECobal gelte für Verpackungen aller Sammelkategorien sowie darüber hinaus für bestimmte Papiererzeugnisse und Glas.

„Wir freuen uns, dass unsere intensiven Bemühungen in den letzten zwölf Monaten erfolgreich waren und RECobal die anspruchsvollen Kriterien erfüllen konnte und die Genehmigung vom Umweltministerium erhalten hat“, so Raffael A. Fruscio, geschäftsführender Gesellschafter der Reclay Group. „Ziel unserer Beratungstätigkeit war es, zu mehr Wettbewerb beizutragen und die erweiterte Herstellerverantwortung im Land zu stärken. Dies ist gelungen. RECobal sorgt für Effizienz – sowohl bei den Kosten als auch der Wiederverwertung der Materialien.“

Durch die Kooperation mit RECobal unterstütze Reclay Slovensko Unternehmen bei der Erfüllung aller rechtlichen Verpflichtungen, die das neue Abfallwirtschaftsgesetz mit sich bringt. Seit dem 1. Januar 2016 gelte eine erweiterte Herstellerverantwortung in der Slowakei: Jedes Unternehmen, das Verpackungen im Land herstellt oder in Verkehr bringt, muss deren umweltgerechte Sammlung, Sortierung und Verwertung nachweisen und die Kosten dafür tragen, heißt es weiter. RECobal übernehme für Unternehmen diese Anforderungen und kümmert sich darüber hinaus um die Informationspflicht gegenüber Öffentlichkeit und Endverbraucher sowie die Erfüllung aller gesetzlich vorgeschriebenen Nachweise.

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