WVM: Nichteisen-Metallindustrie leistet wichtigen Beitrag zur Netzstabilität

Während der heutigen Sonnenfinsternis haben Netzbetreiber vier Aluminiumwerke zeitweilig vom Netz genommen, um die Netzstabilität zu sichern.

Während der heutigen partiellen Sonnenfinsternis haben die Netzbetreiber vier Aluminiumwerke mehrmals vom Netz genommen, um Schwankungen im Stromnetz auszugleichen. Genutzt wurde die Möglichkeit beim Rheinwerk von Hydro Aluminium in Neuss und bei drei Werken von Trimet Aluminium in Essen, Hamburg und Voerde. Den Hütten wurde im Viertelstunden-Takt viermal für jeweils sieben Minuten der Strom abgeschaltet. Der Beitrag lag bei 800 Megawatt – das entspricht der Leistung von zwei Kraftwerksblöcken.

Franziska Erdle sagte anschließend, Hauptgeschäftsführerin der Wirtschaftsvereinigung Metalle (WVM), sagte anschließend, die flexible Last der Industrie sei ein wichtiger Faktor gewesen, um die Energieversorgung in Deutschland abzusichern. „Die Verordnung zu abschaltbaren Lasten hat sich bewährt. Unsere Industrie hat heute einen entscheidenden Beitrag zur Netzstabilität geleistet.“

Die Verordnung zu abschaltbaren Lasten regelt kurzfristige Stromunterbrechungen bei Industriebetrieben. Ziel ist es, die Netzstabilität zu erhöhen und Versorgungssicherheit zu gewährleisten.

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