SCHLAGWORTE: Mehrweg

Bundesregierung plant Überarbeitung der VerpackV

| Die geltende Verpackungsverordnung (VerpackV) soll noch in dieser Legislaturperiode überarbeitet werden. Die geltende Verordnung soll durch eine Wertstoffverordnung beziehungsweise ein Wertstoffgesetz ersetzt werden, schreibt die Bundesregierung in einer Antwort auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis90/Die Grünen. Außerdem solle durch eine Kennzeichnungspflicht für Einweg- und Mehrweggetränkeverpackungen die Transparenz für Verbraucher weiter verbessert werden, heißt es in der Antwort weiter.

Pet to Pet: Bereits 3 Milliarden PET-Flaschen recycelt

| Die PET to PET Recycling Österreich GmbH blickt gut gelaunt ins neue Jahr. Denn die PET to PET Recyclinganlage in Müllendorf laufe auch 2012 auf Hochtouren: Seit dem Bestehen der Anlage wurden den Angaben zufolge insgesamt über 75.000 Tonnen PET-Flaschen recycelt. Allein im vergangenen Jahr seien es über 17.000 Tonnen gewesen, die als Recyclat der Wiederverwendung in Getränkeverpackungen zugeführt worden sein. Anfang 2012 werde nun die Dreimilliardste PET-Flasche einem nachhaltigen Ressourcen-Kreislauf zugeführt.

Prominente im Einsatz für Mehrweg-Verpackungen

| Prominente Persönlichkeiten unterstützen die Informationskampagne „Mehrweg ist Klimaschutz“. Politiker und Umweltexperten wie die früheren Bundesumweltminister Klaus Töpfer (CDU) und Jürgen Trittin (Grüne) und der langjährige Präsident des Umweltbundesamts Andreas Troge werben auf einer neuen Internetseite der Deutschen Umwelthilfe (DUH) für die bundesweite Kampagne für umweltfreundliche Mehrwegflaschen.

Erstes verpackungsfreies Lebensmittelgeschäft in den USA

| In Austin, Texas, wird bald des erste verpackungsfreie Lebensmittelgeschäft der USA die Pforten öffnen. Die Kunden sollen ihre eigenen Mehrwegbehälter zum Einkauf im in.gredients-Markt mitbringen, wie die Recycling-Informationsplattform Earth911 berichtet.

Acht Jahre Dosenpfand: Und es kam ganz anders

| Als vor etwas mehr als acht Jahren das Pfand auf bestimmte Einweggetränke­verpackungen eingeführt wurde, wollte der Gesetzgeber vor allem die Mehrweg­quote erhöhen. Inzwischen hat sich gezeigt, dass dieser Plan gründlich misslungen ist.

Getränkeverpackungen in Österreich auf dem Prüfstand

| Zwischen PET-Einwegflaschen und Glas-Mehrwegflaschen kann in Österreich kein Vor- oder Nachteil der PET- gegenüber den Glas-Flaschen entdeckt werden. Das geht aus dem ökobilanziellen Vergleich hervor, den das Institut für Energie- und Umweltforschung (IFEU) durchgeführt hat. Ziel der Studie war laut IFEU, wissenschaftlich abgesichertes Datenmaterial zu erheben, das zur Versachlichung der aktuell in Österreich geführten Einweg-/Mehrwegdiskussion beitragen solle.

Bionade setzt Etiketten auf Recyclingbasis ein

| Der Getränkehersteller Bionade setzt als erster deutscher Hersteller alkoholfreier Erfrischungsgetränke Recycling-Etiketten ein. Wie die Ostheimer Brauerei mitteilt, sei es dem Papier- und Verpackungshersteller Stora Enso gelungen, erstmals für den Mehrwegbereich Etiketten auf Recyclingbasis herzustellen.

Getränkemarkt: Mehrwegallianz fordert Lenkungsabgabe auf Einweggebinde

| Die Hersteller von Getränken in Einwegverpackungen scheuen keine Tricks, um die gesetzlichen Regelungen zum Mehrwegschutz zu unterlaufen, kritisiert die Deutsche Umwelthilfe (DUH) und fordert von der Bundesregierung, schnell Maßnahmen für einen besseren Schutz des Mehrwegsystems zu ergreifen. So sollen Getränke in Einwegverpackungen besser gekennzeichnet und mit einer Lenkungsabgabe von 20 Cent verteuert werden.

Umweltabgabe auf Einwegflaschen

| Steigende Marktanteile von Einwegflaschen aus Plastik lassen erneut die Forderung nach einer Umweltabgabe auf Getränkeverpackungen laut werden. Nach Auffassung des Naturschutzbundes Deutschland (NABU) würde eine Materialsteuer zusätzlich zum Einwegpfand den Weg aus der "Mehrwegkrise" ebnen. Der Verband beruft sich dabei auf die Ergebnisse einer Studie des Öko-Instituts im Auftrag des NABU, die heute in Berlin vorgestellt wurde.

Interseroh baut Mehrweg-System für Aldi Süd auf

| Interseroh erweitert mit einem Kreislaufsystem für Mehrweg-Obst- und Gemüsekisten sein Geschäftsfeld. Der Lebensmittel-Discounter Aldi Süd führt in seinen Märkten Anfang kommenden Jahres lappbare Obst- und Gemüseboxen aus Kunststoff ein, die in einem geschlossenen Kreislauf-System aktiv gemanagt werden sollen. Die Interseroh Pool-System GmbH habe den Zuschlag bekommen, das Pool-System aufzubauen, wie der Kölner Umweltdienstleistungs- und Rohstoffkonzern mitteilt.

EHI Retail Institute: „Getränkedose für Handel kostengünstiger als Mehrweg-Flasche“

| Laut einer aktuellen Studie des dem Handel nahe stehenden EHI Retail Institute verursacht die Getränkedose im Groß- und Einzelhandel geringere Kosten als die Mehrweg-Flasche. Die Getränkedose ist nicht nur unzerbrechlich, sie hat laut der Studie auch deutliche Pluspunkte aufgrund ihres Volumens und aufgrund des einfacheren Handlings. Letzteres schlage sich vor allem durch niedrige Sortierkosten beim Leergut zu Buche, wie der Prozesskostenvergleich der EHI-Studie ergab.

Forum PET: Ökobilanz von Einwegflaschen ist besser als ihr Ruf

| Mit deutlichen Worten wehrt sich das Forum PET gegen die Vorwürfe der Initiative Mehrweg, und deren Behauptung, Einwegflaschen seien Klimakiller. Diese Aussage sei "diffamierend und polemisch", heißt es in einer Erklärung des Forums. Nun setzt die Vereinigung auf Aufklärung, um das unliebsame Image loszuwerden.

Pfandregelung wirkt, Mehrwegquote sinkt

| Das 2003 eingeführte Pfand auf Einweg-Getränkeverpackungen wie Dosen und Plastikflaschen hat zu einem starken Anstieg des Mehrweganteils bei Bier geführt. Insgesamt erreichte der Anteil der Mehrwegverpackungen und Einwegverpackungen im Jahr 2006 knapp 60 Prozent und lag damit oberhalb der Daten vor Einführung des Pfandes auf Einweggetränke.

BMU unterstützt Projekt zu Mehrwegpaletten aus gebrauchten Papphülsen

| Das Bundesumweltministerium stellt knapp 1,2 Millionen Euro aus dem Umweltinnovationsprogramm für ein Pilotprojekt der Ludwig Brücher GmbH in Radevormwald (Nordrhein-Westfalen) zur Verfügung.
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