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Stahl

  • Das EU-Forschungszentrum IPTS (Institut for Prospective Technological Studies) hat seinen Abschlussbericht zur Ermittlung von Qualitätskriterien für die Definition des Endes der Abfalleigenschaft vorgelegt. Die beiden europäischen Metall-Recycling-Vereinigungen European Ferrous Recovery & Recycling Federation (EFR) und European Metal Trade & Recycling Federation (Eurometrec) haben Anfang März in Budapest dem IPTS volle Unterstützung bei der Umsetzung des „End of Waste“-Konzeptes (EOW) zugesagt.

  • Die Wirtschaftskrise führt bei den Unternehmen der Stahl- und Metallverarbeitungsbranche zunehmend zu Liquiditätsengpässen. Über ein Drittel der zumeist mittelständisch geprägten Firmen befänden sich derzeit in Verhandlungen mit ihren Banken. Auf rund zehn Milliarden Euro schätzt der Präsident des Wirtschaftsverbandes Stahl- und Metallverarbeitung (WSM), Ulrich Galladé, den kurzfristigen Finanzierungsbedarf.

  • Der Schrottverbrauch ist im vergangenen Jahr gegenüber 2007 um 5,6 Prozent zurückgegangen. Dies geht aus der Schrottmarktbilanz 2008 hervor, die der Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung (bvse) jetzt vorgelegt hat. Der Verband bezieht sich dabei auf Angaben des Statistischen Bundesamtes.

  • Der US-amerikanische Metallschrott-Aufbereiter Industrial Services of America (ISA) hat Venture Metals LLC übernommen. Das hat das Recyclingunternehmen ISA in Louisville bekannt gegeben. Damit steigt ISAin das Metallrecycling von Edelstahl und Hochtemperatur-Legierungen ein. Finanziert wird diese Transaktion durch eine finanzielle Absprache mit der Branch Banking and Trust Company (BB&T) in Höhe von 12 Millionen US-Dollar.

  • Scholz will seine Anteile am australischen Metall-Recyclingunternehmen CMA Corporation Ltd. auf über 42 Prozent erhöhen. Das gibt der Essinger Schrotthändler bekannt. Bereits im November vergangenen Jahres hat sich die Scholz AG an dem in Sydney ansässigen Metallschrottaufbereiter mit knapp 15 Prozent beteiligt. Die Scholz-Gruppe hat demnach für die Anteilserhöhung bereits die Zustimmung der australischen
    Übernahmekommission erhalten.

  • In zwölf Bundesländern ist radioaktiv verstrahlter Stahl aus Indien entdeckt worden. Insgesamt handele es sich dabei um über 150 Tonnen Metallteile, wie das Bundesumweltministerium am Wochenende mitteilte. In Rheinland-Pfalz seien zwei Firmen mit Edelstahlventilgehäusen beliefert worden, die mit Kobalt 60 kontaminiert sind. Es gehe von diesen Vorprodukten aus Edelstahl wegen der geringen Kontamination keine gesundheitliche Gefährdung aus, teilt das rheinland-pfälzische Umweltministerium mit.

  • Die US-Gesellschaft Aleris International hat für sich und ihre US-amerikanischen Tochtergesellschaften freiwillig einen Antrag auf Gläubigerschutz nach Chapter 11 des US-amerikanischen Insolvenzgesetzes gestellt. Das hat das unter anderem im Aluminiumrecycling tätige Unternehmen heute bekannt gegeben. Der Grund für diesen Schritt liege demnach in finanziellen Engpässen im Zusammenhang mit Nachfrage-, Ergebnis- und Liquiditätseinbußen, zu denen der weltweite Wirtschaftsabschwung geführt hat.

  • Die Norddeutsche Affinerie AG (NA) hat trotz der anhaltenden weltweiten Konjunkturschwäche ein positives operatives Ergebnis für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2008/09 erwirtschaftet. Das teilt der nach eigenen Angaben größte Kupferproduzent Europas und weltgrößte Kupferrecycler in seinem heute vorgelegten Quartalsbericht mit. Nachfrageimpulse erwartet der Kupferrecycler vor allem aus China.

  • Die Automobilhersteller erwarten bis 2013 geringere Umsätze und mehr Insolvenzen. Daraus resultiere eine steigende Zahl von Fusionen und Übernahmen. Das geht aus einer Umfrage der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG hervor. Befragt wurden 200 Vorstände und Geschäftsführer von Autoherstellern und Kfz-Zulieferern anlässlich der Detroit Motor Show.

  • Der weltgrößte Stahlkonzern Arcelor Mittal hat im vierten Quartal 2008 einen Nettoverlust von 2,6 Milliarden US-Dollar verbucht. Auch für das erste Quartal dieses Jahres rechnet Konzernchef Lakshmi Mittal mit einem Gewinnrückgang. Aber es gebe auch „einige Anzeichen einer Erholung der Märkte“, teilte Mittal auf der Bilanzpressekonferenz des Konzerns in Luxemburg weiter mit.

  • Die deutschen Hüttenwerke haben im Januar 1,72 Millionen Tonnen Roheisen und 2,65 Millionen Tonnen Rohstahl hergestellt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, produzierten sie damit damit 35,8 Prozent weniger Roheisen und 35,6 Prozent weniger Rohstahl als im Januar 2008.

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