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Elektrik und Elektronik

  • Das Aufbereitungszentrum Nürnberg hat ein weiteres wichtiges Standbein dazu bekommen. Seit Ende 2011 werde neben mineralischen Abfällen sowie Altholzarten auch Elektro-und Elektronikschrott durch das Unternehmen Scholz E-Recycling Nürnberg GmbH (Scholz ERN). Das hat die Scholz Gruppe jetzt mitgeteilt. Das Unternehmen gehöre zu jeweils 50 Prozent der Scholz AG, Essingen, sowie der Abson Abfallsortierung Nürnberg GmbH.

  • Die technische Entwicklung von Elektro- und Elektronikgeräten verläuft rasant, und die Hersteller bieten regelmäßig neue und leistungsfähigere Geräte an. In den letzten Jahren sind in der Folge immer mehr ausgediente Elektrogeräte auf den Müll gewandert. Die VDI-Gesellschaft Energie und Umwelt (GEU) zeigt nun mit ihrer neuen Richtlinie VDI 2343 Blatt 4, wie mit dem Recycling von Elektroschrott verfahren werden sollte. Das hat der Verein Deutscher Ingenieure (VDI) mitgeteilt.

  • Immer mehr Nordamerikaner recyceln ihre Altbatterien. Das sagt die nordamerikanische Batterie-Recycling-Organisation Call2Recycle. Call2Recycle macht das daran fest, dass die Sammelquote im vergangenen Jahr gegenüber 2010 um 13,1 Prozent gestiegen ist. Die Organisation hat eigenen Angaben zufolge über 3,45 Millionen Kilogramm wiederaufladbare Batterien in den USA und Kanada gesammelt. Das entspreche dem Gewicht von 278 Schulbussen.

  • In Deutschland landen heute circa 142.000 Tonnen Elektrokleingeräte in der grauen Tonne. Das Wertstoffpotenzial aus diesen Geräten werde so nicht genutzt, bemängelt der Entsorgerverband bvse. Es bietet sich nach Ansicht des bvse an, den Einzelhandel als Sammelstelle einzubinden. „Die Einschränkung, dass dies aber nur für Geräte kleiner 25 Zentimeter gelten soll, ist jedoch nicht praktikabel. Die Rücknahmepflicht sollte sich generell auf alle Geräte der Gruppe der Haushaltskleingeräte beziehen,“ machte bvse-Hauptgeschäftsführer Eric Rehbock deutlich.

  • Die Stadt Dortmund verschrottet ihre Wahlcomputer. Die 290 Geräte wurden 2002 für 1,3 Millionen Euro angeschafft. Das Bundesverfassungsgericht hatte diese jedoch im Jahr 2009 für rechtwidrig erklärt. Seitdem lagerten die Computer im Keller des kommunalen Wahlbüros. Nun hat ein Entsorgungsunternehmen die Altgeräte abgeholt, wie die Ruhr Nachrichten berichten.

  • Das Gesamtvolumen und Gewicht von End-of-Life-Elektrogeräten wird sich in den kommenden 15 Jahren weltweit mehr als verdoppeln. Das erwarten die Marktanalysten von Pike Research. Laut einem Report des US-amerikanischen Marktforschungs- und Beratungsunternehmens werde das Volumen von E-Schrott bis 2025 von 6 Millionen Tonnen (2010) auf 14,9 Millionen Tonnen anschwellen.

  • „Kaputte Elektrogeräte landen bei mir im Keller“ oder „Die werf ich in den Hausmüll“. So lauten zwei beispielhafte Antworten, die bvseTV bei einer Straßenumfrage zum Umgang mit Elektroschrott erhielt. Und tatsächlich, nur circa 40 Prozent der in Deutschland verkauften Elektronikgeräte gelangen über die bestehenden Sammelsysteme in den Recyclingkreislauf. Eine aktuelle Studie des Bitkom (Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien) kommt zu dem Ergebnis, so der bvse, dass derzeit rund 83 Millionen Althandys in deutschen Haushalten schlummern.

  • Die neue US-amerikanische E-Schrott-Koalition Coalition For American Electronics Recycling (CAER) hat Zuwachs bekommen. Wie CAER mitteilt, hat sich der weltgrößte E-Schrott-Recycler Sims Recycling Solutions der Koalition aus Industriegruppen und Aktivisten angeschlossen, um die Bundesgesetzgebung zu unterstützen, die den Export von giftigem Elektronik-Abfall aus den USA bekämpfen will.

  • Der starke Aufwärtstrend für Zukunftstechnologien im Bereich Energiewirtschaft oder Mobilität wird die Nachfrage nach speziellen Rohstoffen entsprechend steigern. Daher gilt es alternative Technologiekonzepte zu entwickeln, die ohne diese wertvollen Rohstoffe auskommen beziehungsweise effiziente Lösungen für deren Recycling zu finden. Dies sind zentrale Ergebnisse eines Forschungsprojektes zu ressourcenpolitischen Aspekten der Elektromobilität, welches das Öko-Institut in Zusammenarbeit mit der Daimler AG, Umicore und der TU Clausthal im Auftrag des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) durchgeführt hat.

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