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Elektrik und Elektronik

  • Die Qualität der Datenerfassung und des –monitoring bei den Erstbehandlungsanlagen (EBA) für E-Schrott ist von zentraler Bedeutung für die Ermittlung und Meldung der Quoten an die EU-Kommission. Entsprechend der Vorgaben des ElektroG werden die EBA jährlich zertifiziert. Das Umweltbundesamt (UBA) legt nun mehrere Arbeitshilfen für die Zertifizierung vor. Dabei handelt es sich um eine einheitliche Prüfliste, einen Prüfbericht und entsprechendes Schulungsmaterial.

  • Die Briten haben im vergangenen Jahr 31.331 Tonnen an kleineren Elektro- und Elektronik-Altgeräten gesammelt. Gegenüber dem Vorjahr sei das eine Steigerung von fast 5 Prozentpunkten, schreibt die Environment Agency. Die neue Rekordsammelmenge an WEEE-Geräten (Waste Electrical and Electronic Equipment) entspreche 21,7 Prozent der Gesamtmenge an Neugeräten, die auf den Markt gebracht wurden.

  • US-amerikanische Behörden sind nun zum Recycling beziehungsweise zur Wiederverwertung von alten Elektronikgeräten verpflichtet. Zu dieser neuen E-Schrott-Strategie hat die unabhängige Behörde der US-Bundesregierung zur Unterstützung und Verwaltung der verschiedenen Bundesbehörden, die General Services Administration (GSA), Ende Februar ein regierungsweites Bulletin veröffentlicht.

  • Der Hightech-Verband Bitkom lehnt den Vorschlag der Grünen-Bundestagsfraktion ab, ein Pfand auf Mobiltelefone einzuführen. „Seit Jahren weisen wir auf die Problematik der Millionen Althandys in deutschen Haushalten hin. Wir freuen uns, dass die Grünen nun ebenfalls aktiv werden“, sagt Bitkom-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder. „Ein Pfand-System für Handys ist aber genau der falsche Weg.“

  • Die Grünen im Bundestag haben ein Handy-Pfand von zehn Euro vorgeschlagen. Damit wollen die Grünen die Sammlung und Weiterverwertung von Altgeräten ankurbeln. Um die Verbraucher zur Rückgabe alter Geräte zu bewegen, solle gemeinsam mit Handel und Industrie ein „zielführendes und effizientes Pfandsystem“ für Mobiltelefone und Smartphones entwickelt und eingeführt werden, heißt es in einem Antrag der Grünen-Fraktion.

  • Die Bitkom Servicegesellschaft baut ihr Informationsangebot bezüglich der neuen WEEE-Direktive (Waste Electrical and Electronic Equipment) aus. Wie der Anbieter des größten Garantiesystems Deutschlands informiere nun vierteljährlich in seinem Newsletter WEEEline rund um das Thema WEEE. Die Novelle der EU-Richtlinie könnte die Gesetzesverpflichtung einiger Inverkehrbringer von Elektro- und Elektronikgeräten entscheidend beeinflussen.

  • Alljährlich landen in Deutschland immer noch zu viele Elektrokleingeräte in der Mülltonne statt in zertifizierten Recyclinganlagen. Die Verschwendung dieses Wertstoffpotenzials dürfe sich die Bundesrepublik nicht länger leisten. Deshalb legen der Entsorgerverband bvse und das Bundesumweltministerium (BMU) mit einer gemeinsamen Veranstaltung bei der IFAT einen Schwerpunkt auf die Sicherung von Ressourcen und das Recycling der werthaltigen Altgeräte.

  • Der Beitrag, den die IT-Wirtschaft zum Klimaschutz leistet, bleibt wenig visionär, urteilt das Öko-Institut. Hersteller hätten die Möglichkeit, besonders energieeffiziente und umweltfreundliche Geräte mit dem Blauen Engel auszeichnen zu lassen. Bislang ohne Resonanz, so das Öko-Institut. Strenge Anforderungen stelle der Blauen Engel an die Wahl der eingesetzten Materialien und wolle so zum Schutz der Arbeiter in den Fertigungs- sowie Recyclinganlagen beitragen.

  • Die Alba Group wird exklusiver Partner der Deutschen Post für die fachgerechte Verwertung von Elektro-Kleingeräten aus Privathaushalten. Wie die Unternehmensgruppe für Recycling und Rohstoffrückgewinnung heute bekannt gab, haben sich die beiden Unternehmen unter dem Projektnamen Electroreturn für zunächst ein Jahr auf eine gemeinsame Recyclingkooperation verständigt.

  • Der US-Aluminiumhersteller Alcoa und der Entsorgungskonzern Waste Management Recycle America haben sich der neuen Coalition for American Electronics Recycling (CAER) angeschlossen. Das hat die US-amerikanische Recyclingkoalition für E-Schrott mitgeteilt. CAER unterstützt eine neue Gesetzgebung, die die Autorität der Umweltbehörde Environmental Protection Agency (EPA) stärken würde.

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