Stahlschrottimporte bis August steigen um 18,2 Prozent

Die Einfuhr von Stahlschrott nach Deutschland ist in den ersten acht Monaten des laufenden Jahres gegenüber dem Vorjahreszeitraum deutlich angestiegen, und zwar um 18,2 Prozent auf 4,113 Millionen Tonnen. Das gab die Bundesvereinigung Deutscher Stahlrecycling- und Entsorgungsunternehmen (BDSV) bekannt. Die Exporte stiegen im selben Zeitraum um 2,7 Prozent auf 5,291 Millionen Tonnen

Der Löwenanteil des abfließenden Materials, nämlich 4,841 Millionen Tonnen, ging in andere Mitgliedsstaaten der Europäischen Union. Größter Abnehmer war Luxemburg mit 1,170 Millionen, ein Plus von 12,7 Prozent. Es folgten Frankreich mit 930.000 Tonnen (+ 9,7 Prozent), Italien mit 857.000 Tonnen (+ 12,3 Prozent) und die Niederlande mit 854.000 Tonnen (+ 0,7 Prozent).

Größte Lieferanten von Stahlschrott waren bis August 2007 die Niederlande mit 996.900 Tonnen (+ 24,0 Prozent), die Tschechische Republik mit 641.200 Tonnen (+ 9,2 Prozent), Dänemark mit 537.700 Tonnen (+ 125,3 Prozent) und Polen mit 401.900 Tonnen (- 14,6 Prozent).

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