Im Februar sank der Index zunächst um 2,4 Prozent. Im März legte er dann um 28,1 Prozent zu. Im April stabilisierte sich der Index mit einem leichten Rückgang um 0,6 Prozent. Damit lag er 27,7 Prozent über dem Vorjahreswert. Datenstand ist der 4. Mai 2026.
Energiepreise treiben den Index
Der Rückgang im Februar ging vor allem auf niedrigere Werte im Nahrungs- und Genussmittelindex sowie im Industrierohstoffindex zurück. Der Nahrungs- und Genussmittelindex sank um 6,0 Prozent, der Industrierohstoffindex um 4,7 Prozent. Der Energierohstoffindex veränderte sich dagegen nur leicht und gab um 1,2 Prozent nach.
Im März bestimmte Energie die Entwicklung des Gesamtindex. Der Energierohstoffindex stieg um 39,0 Prozent. Im April gingen die Preise für Energierohstoffe wieder um 1,7 Prozent zurück. Gegenüber April 2025 lag der Energierohstoffindex dennoch um 37,3 Prozent höher.
Europäisches Erdgas schwankt deutlich
Die Preise für europäisches Erdgas entwickelten sich im Berichtszeitraum uneinheitlich. Im Februar sanken sie gegenüber dem Vormonat um 5,7 Prozent. Im März stiegen sie um 58,0 Prozent. Im April gingen sie wieder um 12,4 Prozent zurück.
Zu Beginn des Berichtszeitraums lagen die Erdgaspreise noch unter dem Vorjahresniveau. Im Februar betrug der Abstand minus 26,9 Prozent. Im März lagen die Preise dagegen 34,8 Prozent über dem Vorjahreswert. Im April betrug der Abstand plus 34,4 Prozent.
Nahrungs- und Genussmittel bleiben unter Vorjahr
Der Nahrungs- und Genussmittelindex sank im Februar um 6,0 Prozent. Danach stieg er wieder an. Im März legte er um 2,8 Prozent zu, im April um weitere 1,2 Prozent. Trotz dieser Entwicklung lag der Index im April 2026 um 16,7 Prozent unter dem Vorjahresniveau.
Die Entwicklung wurde im Februar vor allem durch Kakao geprägt. Der Kakaopreis sank um 28,4 Prozent. Im März ging er um weitere 9,6 Prozent zurück. Im April folgte eine Erholung um 4,4 Prozent. Gegenüber dem Vorjahr blieb Kakao deutlich günstiger. Der Abstand betrug im Februar minus 63,4 Prozent, im März minus 59,9 Prozent und im April minus 58,5 Prozent.
Auch Kaffee zeigte deutliche Bewegungen. Im Februar sanken die Preise um 9,8 Prozent. Im März stiegen sie um 2,3 Prozent. Im April gingen sie wieder um 2,6 Prozent zurück. Im Vorjahresvergleich lagen die Kaffeepreise im Februar um 24,5 Prozent niedriger. Im April betrug der Abstand minus 20,7 Prozent.
Trotz der schwachen Kakaopreise stieg der Nahrungs- und Genussmittelindex im März und April. Dazu trugen unter anderem höhere Weizenpreise bei. Weizen verteuerte sich im März um 11,1 Prozent und im April um weitere 4,4 Prozent.
Industrierohstoffe legen wieder zu
Der Industrierohstoffindex sank im Februar um 4,7 Prozent. Im März stieg er um 1,3 Prozent, im April um 4,1 Prozent. Damit lag der Subindex 20,9 Prozent über dem Vorjahresniveau.
Kupfer verbilligte sich im Februar um 0,7 Prozent und im März um weitere 3,6 Prozent. Im April stiegen die Preise um 2,6 Prozent. Gegenüber dem Vorjahr lag Kupfer im Februar um 39,0 Prozent höher. Im März verringerte sich der Abstand auf 28,4 Prozent. Im April stieg er wieder auf 39,6 Prozent.
Auch Aluminium verteuerte sich. Der Preis stieg im März um 9,9 Prozent und im April um weitere 6,6 Prozent. Preiszuwächse gab es außerdem bei Baumwolle und Wolle. Diese Rohstoffe haben jedoch ein geringeres Gewicht im Index.
Zinn setzte den zuvor beobachteten Preisanstieg nicht fort. Im Februar sank der Preis um 1,7 Prozent, im März um weitere 2,4 Prozent. Im April stieg er wieder um 2,3 Prozent. Gegenüber dem Vorjahr blieb Zinn deutlich teurer. Der Abstand betrug im Februar 52,7 Prozent, im März 39,6 Prozent und im April 49,6 Prozent.







