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ÖPP als Lösungsansatz für Kommunen

Kommunen stehen vor wachsenden finanziellen und strukturellen Aufgaben. Steigende Anforderungen an die Daseinsvorsorge, hoher Investitionsbedarf und begrenzte Haushaltsmittel erhöhen den Handlungsdruck. Öffentlich-private Partnerschaften, kurz ÖPP, rücken deshalb stärker in den Fokus.
ÖPP als Lösungsansatz für Kommunen
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Der BDE und Remondis veranstalten dazu am Dienstag, 5. Mai 2026, von 13 bis 14 Uhr eine Podiumsdiskussion auf der IFAT Munich 2026. Die Veranstaltung findet am BDE-Stand A6.241 in Halle A6 der Messe München statt.

Investitionsbedarf belastet Kommunen

Angespannte Haushalte, demografischer Wandel, Klimaanpassung, Migration und Defizite bei der Digitalisierung belasten Städte, Gemeinden, Bürger und Wirtschaft. Gleichzeitig erfordern zentrale Transformationsfelder hohe Investitionen. Dazu zählen Energiewende, Kreislaufwirtschaft, öffentlicher Nahverkehr und Wasserversorgung.

Nach Angaben des KfW-Kommunalpanels lag der kommunale Investitionsrückstand 2024 bei 215,7 Milliarden Euro. Das entspricht einem Anstieg um 16 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Kommunen tragen rund 70 Prozent der öffentlichen Sachinvestitionen. Zugleich verfügen sie unmittelbar nur über etwa 15 Prozent der Steuern und steuerähnlichen Abgaben.

Kooperation als Beschaffungsmodell

Öffentlich-private Partnerschaften können Kommunen bei Planung, Finanzierung, Bau und Betrieb von Infrastruktur unterstützen. Dabei verbinden öffentliche Auftraggeber ihre Verantwortung für die Daseinsvorsorge mit technischem Know-how, Umsetzungskapazitäten und Investitionsmitteln privater Partner.

Die Podiumsdiskussion auf der IFAT Munich 2026 behandelt die Frage, welchen Beitrag ÖPP zur Modernisierung kommunaler Infrastruktur leisten können. Grundlage sind unter anderem Ergebnisse einer Studie des Kompetenzzentrums Öffentliche Wirtschaft, Infrastruktur und Daseinsvorsorge. Sie befasst sich mit Potenzialen, Voraussetzungen und Hemmnissen solcher Kooperationsmodelle.

Fachpublikum im Fokus

Die Veranstaltung richtet sich an kommunale Entscheidungsträger, Fachleute aus Kreislaufwirtschaft, Entsorgung, Wasserwirtschaft und öffentlicher Infrastruktur sowie an Interessierte, die sich mit nachhaltigen Lösungen für Kommunen befassen.

An der Diskussion nehmen Michaela Schröder, Geschäftsführerin der GMVA Niederrhein, Dr. Oliver Rottmann, geschäftsführender Vorstand des Kompetenzzentrums Öffentliche Wirtschaft, Infrastruktur und Daseinsvorsorge, Dr. Michael Paul, Konzernbevollmächtigter, Prokurist und Leiter Strategie, Politik und Aufgaben im öffentlichen Interesse der Stadtwerke Köln, sowie Ingo Brohl, Landrat des Kreises Wesel, teil.

Michael Schneider von Remondis moderiert die Diskussion. Das Format sieht Publikumsfragen vor.

Quelle: BDE
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