Konzept der Schneidkorbzerkleinerung
Mit dem OrbitGrinder setzt Börger auf ein weiterentwickeltes Prinzip der Schneidsiebzerkleinerung. Während bei klassischen Lochscheibenzerkleinerern rotierende Messer auf eine Lochscheibe treffen, basiert der OrbitGrinder auf einem Schneidkorb, in dem die Messer rotieren. Mit dieser Konstruktion sollen gleichmäßige Umfangsgeschwindigkeiten über den gesamten Arbeitsbereich erreicht. Dadurch wird der materialbedingte Verschleiß reduziert und eine gleichmäßigere Zerkleinerung erzielt. Ebenso sinkt gleichzeitig der Energiebedarf im Vergleich zu konventionellen Systemen.
Reduzierter Verschleiß und verbesserte Effizienz
Die konstruktive Auslegung des OrbitGrinders führt zu homogeneren Zerkleinerungsergebnissen und verlängerten Standzeiten der Verschleißteile. Durch die gleichmäßige Belastung der Komponenten lassen sich Wartungsintervalle optimieren. Zudem trägt die energieeffiziente Arbeitsweise zur Senkung der Betriebskosten bei.
Wartung im eingebauten Zustand
Der OrbitGrinder ist für die Wartung im eingebauten Zustand ausgelegt. Nach dem Öffnen des Schnellschlussdeckels sind alle relevanten Komponenten unmittelbar zugänglich. Verschleißteile können ohne Demontage aus der Rohrleitung ausgetauscht werden. Dementsprechend werden Stillstandszeiten reduziert und Servicearbeiten im Anlagenbetrieb vereinfacht.
Flexible Integration in Anlagen
Einlass und Auslass des OrbitGrinders lassen sich variabel zueinander ausrichten. Dadurch kann das System an unterschiedliche Anlagenlayouts angepasst werden. Die neuen OrbitGrinder Baugrößen erweitern die Einsatzmöglichkeiten in verschiedenen Anwendungen der Entsorgungs- und Recyclingtechnik.
Weitere Systeme auf der IFAT
Neben dem OrbitGrinder zeigt Börger auf der IFAT verschiedene Ausführungen von Drehkolbenpumpen. Dazu zählt eine kompakte Variante mit direkt gekoppeltem Kegelradgetriebemotor, die ohne Kupplung auskommt und sich für beengte Einbausituationen eignet.
Im Bereich mobiler Anwendungen wird eine Drehkolbenpumpe auf Anhängerbasis vorgestellt. Das Aggregat ist mit einem Stromerzeuger kombiniert, sodass die Antriebsleistung des Verbrennungsmotors auch zur Energieerzeugung genutzt werden kann. Dadurch besteht die Möglichkeit eines flexiblen Einsatzes in unterschiedlichen Betriebsumgebungen.
Halle B1, Stand 439







