Thematisiert wurden unter anderem die Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit, der Einsatz erneuerbarer Rohstoffe, der Aufbau leistungsfähiger Sammelsysteme sowie aktuelle Entwicklungen in Sortier- und Recyclingtechnologien. Beiträge lieferten Vertreter aus Industrie, Forschung und Recyclingwirtschaft, darunter Fachleute von Plastics Europe Deutschland, dem nova-Institut, Tomra, ERFMI und der BKV.
Im Mittelpunkt der Diskussionen stand die Frage, wie die Transformation hin zu einer stärker kreislauforientierten PVC-Wirtschaft unter den derzeit angespannten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen umgesetzt werden kann. Ein zentrales Ergebnis des Symposiums war die Einschätzung, dass die Branche trotz Kosten- und Marktdrucks an ihren Nachhaltigkeitszielen festhält. Gleichzeitig wurde deutlich, dass hierfür verlässliche und wettbewerbsfähige politische und wirtschaftliche Rahmenbedingungen erforderlich sind, um Investitionen zu ermöglichen und die Nachfrage nach nachhaltigen Produkten zu stärken.
Aus Branchensicht stellen hohe Energiepreise, langwierige Genehmigungsverfahren und komplexe regulatorische Anforderungen weiterhin wesentliche Hemmnisse dar. Zudem wurde die Bedeutung einer wirksamen Marktaufsicht hervorgehoben, um sicherzustellen, dass importierte Produkte denselben Umwelt- und Nachhaltigkeitsanforderungen unterliegen wie in Europa hergestellte Erzeugnisse. Nur unter diesen Voraussetzungen könne die Transformation der PVC-Industrie entlang der gesamten Wertschöpfungskette wirtschaftlich tragfähig umgesetzt werden.







