Bereits seit mehreren Jahren nutzt Schlenter eine Pfreundt WK60 Radladerwaage mit dem Pfreundt Web Portal. Mit der neuen Fahrzeugwaage führt das Unternehmen nun Radlader- und Fahrzeugverwiegung in einer gemeinsamen digitalen Umgebung zusammen.
Einheitlicher Wiegeprozess
Ziel der Erweiterung war ein transparenter Wiegeprozess für Materialein- und -ausgänge. Schlenter wollte dafür keine zusätzliche Software einsetzen. Zudem sollte die Fahrzeugwaage im Selbstbedienungsbetrieb funktionieren.
Pfreundt installierte eine 18 mal 3 Meter große Unterflur-Fahrzeugwaage. Die technische Steuerung übernimmt ein SysTec-Wägeterminal IT3. Die eichfähige Waage ist in das bestehende Pfreundt Web Portal eingebunden. Dadurch lassen sich Auftragsdaten, Verwiegung und Datenweiterverarbeitung digital abbilden.
Verwiegung im Selbstbedienungsbetrieb
Der Wiegeprozess beginnt mit einem Rahmenauftrag im PFREUNDT Web Portal. Dort werden Kundendaten, Material und Baustelle zentral hinterlegt. Dadurch muss der Fahrer diese Angaben nicht erneut eingeben.
Bei der Einfahrt bedient der Fahrer das Selbstbedienungsterminal. Er gibt die Rahmenauftragsnummer und das Kennzeichen ein. Sobald das Fahrzeug korrekt auf der Waage steht, erfasst das SysTec-Wägeterminal IT3 das Gewicht. Anschließend überträgt das System die Daten über eine MQTT-Schnittstelle an das Pfreundt Web Portal. Eine SysTec IT1 Zweitanzeige stellt das Gewicht zusätzlich für den Fahrer dar.
Bei der Ausfahrt erfolgt die zweite Verwiegung. Der Lieferschein wird digital angezeigt, unterschrieben und ausgedruckt.
Gemeinsame Datenbasis
Durch die Integration der Fahrzeugwaage arbeitet Schlenter mit einer gemeinsamen Datenbasis für Radlader- und Fahrzeugwaage. Das erleichtert die Abrechnung und reduziert manuelle Eingaben. Zudem stehen Wiegedaten in Echtzeit im Pfreundt Web Portal zur Verfügung.
Die Lösung unterstützt eine schnelle Lastkraftwagen-Abfertigung, eine präzise Gewichtserfassung und eine einheitliche Bedienoberfläche für unterschiedliche Wiegeprozesse. Gleichzeitig sinkt das Fehlerrisiko, weil Auftragsdaten zentral verwaltet werden.
Erweiterung mit Kameratechnik möglich
Das System lässt sich künftig um Kameratechnik ergänzen. Damit könnten Kennzeichen automatisch erfasst und verarbeitet werden. Auch Bilder des verladenen Materials lassen sich dokumentieren. Schlenter kann den digitalen Wiegeprozess damit bei Bedarf weiter ausbauen.







