Die neue Gesellschaft soll Recyclingkompetenz im Ostallgäu bündeln und regionale Kapazitäten für Bau- und Abbruchabfälle ausbauen. DG Recycling tritt mit eigenem Namen und eigenständigem Marktauftritt auf.
Eigenständige Gesellschaft für Recycling
Die Gründung folgt einer strategischen Entscheidung beider Unternehmensgruppen. Dobler und Geiger wollen das Recyclinggeschäft im Großraum Kaufbeuren künftig gemeinsam entwickeln. Dafür schaffen sie eine eigenständige Struktur mit klaren Zuständigkeiten.
Am Standort Kaufbeuren entsteht ein Recyclingbetrieb für baunahe Stoffströme. Dazu zählen mineralische Bau- und Abbruchabfälle, Bauschutt, Straßenaufbruch sowie weitere gewerbliche Abfälle. Verwertbare Materialien führt DG Recycling in den Wirtschaftskreislauf zurück. Nicht verwertbare Stoffe leitet das Unternehmen einer geordneten Verwertung oder Entsorgung zu.
Klare Aufgabenverteilung
Die Geiger Gruppe übernimmt den operativen Betrieb des Recyclingstandorts sowie den Vertrieb. Sie bringt Erfahrung im Betrieb von Recyclinganlagen ein. Die Firmengruppe Dobler stellt den immissionsschutzrechtlich genehmigten Standort in Kaufbeuren sowie Infrastruktur und Geräte bereit. Zudem verantwortet Dobler die kaufmännische Leitung und administrative Aufgaben.
Geschäftsführer der DG Recycling GmbH & Co. KG ist Martin Görner.
Antwort auf Anforderungen der Bauwirtschaft
Mit der Neugründung reagieren Dobler und Geiger auf steigende Anforderungen in der Bauwirtschaft. Die Aufbereitung von Materialien wird anspruchsvoller. Gleichzeitig nehmen gesetzliche Vorgaben zu. Auftraggeber erwarten nachvollziehbare Lösungen für Bauabfälle aus Rückbau, Sanierung und Erneuerung.
DG Recycling soll dafür regionale Entsorgungs- und Recyclingstrukturen im Raum Kaufbeuren stärken. Die Gesellschaft ist auf langfristige Recyclingkapazitäten für das Ostallgäu ausgerichtet.







