Vorgesehen sind der Bau von zwei Übergabestationen, einer Großspeicheranlage zur Steuerung der Wärmeeinspeisung sowie einer Fernwärmeleitung zwischen dem EEW-Standort in Großräschen und dem städtischen Wärmenetz in Senftenberg.
Abwärme als Energiequelle
Die geplante Leitung bindet die thermische Abfallverwertungsanlage in Großräschen an das bestehende Fernwärmenetz an. Künftig soll unvermeidbare Abwärme aus der Abfallbehandlung zur Wärmeversorgung genutzt werden. Das Projekt trägt zur Reduktion fossiler Energieträger bei und erhöht die Effizienz bestehender Infrastrukturen. Ab dem Jahr 2029 ist die Versorgung von rund 8.000 Haushalten sowie öffentlichen Einrichtungen vorgesehen.
Beitrag zur regionalen Wärmeplanung
Das Vorhaben ist Teil der kommunalen Wärmeplanung und zielt auf eine Senkung der CO₂-Emissionen. Nach Angaben der Projektbeteiligten können jährlich rund 19.000 Tonnen CO₂ eingespart werden. Gleichzeitig wird die regionale Energieversorgung stabilisiert, indem industrielle Abwärme systematisch in die kommunale Infrastruktur integriert wird.
Infrastruktur und Zeitplan
Die technische Detailplanung erfolgt in den kommenden Monaten. Der Baubeginn für die Fernwärmeleitung ist derzeit für das Jahr 2027 vorgesehen. Mit der Erweiterung um eine Wärmeanbindung wird der Standort Großräschen funktional ausgebaut und stärker in die regionale Energieversorgung eingebunden. Das Projekt verdeutlicht die Kopplung von Abfallverwertung und Wärmebereitstellung im Kontext der Kreislaufwirtschaft.







