Untersucht wurden recycelte Polyurethan-Produkte aus PU-Schaumdosen im Vergleich zu Produkten auf Basis von Primärrohstoffen. Die Analyse zeigt geringere Umweltwirkungen der Rezyklate insbesondere bei den CO₂-Emissionen, der Versauerung von Ökosystemen sowie beim Verbrauch fossiler Ressourcen.
Mit der Studie liegt erstmals eine belastbare Datengrundlage für die ökologische Bewertung der aus PU-Schaumdosen gewonnenen Rezyklate vor. Unternehmen, die diese Sekundärrohstoffe einsetzen, können die Auswirkungen ihrer Materialwahl im Rahmen von Nachhaltigkeitsberichten, ESG-Ratings und CO₂-Bilanzierungen quantifizieren und dokumentieren.
Das Unternehmen PDR sammelt und verwertet bundesweit PU-Schaumdosen und bezieht darüber hinaus Mengen aus angrenzenden Ländern. Die gewonnenen Rezyklate werden vor allem in der Bauwirtschaft eingesetzt, unter anderem in den Bereichen Dämmung, Abdichtung, Montage und Brandschutz. Die vorliegende Untersuchung analysiert den gesamten Recyclingprozess der PU-Schaumdosen und bewertet die Umweltwirkungen entlang der Wertschöpfungskette.
In allen betrachteten Wirkungskategorien weisen die Rezyklate geringere Umweltwirkungen auf als konventionell hergestellte Alternativen. Maßgeblich hierfür sind der reduzierte Einsatz von Primärrohstoffen sowie Gutschriften aus dem Recyclingprozess, insbesondere durch die Rückgewinnung von Weißblech aus gebrauchten Dosen.







