Höherer Durchsatz und Emissionsreduzierung

Metso wird auf der Recycling aktiv in Karlsruhe vom 5. bis 7. September ausstellen und darüber informieren, wie man Schredderanlagen wirtschaftlich besser fahren und gleichzeitig Emissionsgrenzwerte einhalten kann.
Metallrecycling „auf‘m Platz“: Der Pre-Schredder zerkleinert große, kompakte Teile, wie z. B. Autokarossen in gleichmäßige „Schrotthäppchen“ (Vorstufe des eigentlichen Schredderprozesses) (Foto: Metso Germany GmbH)

Beim Betrieb einer Shredderanlage zum Metallrecycling stehen effektive Produktionsraten, Wartungskosten und Betriebskosten, Arbeitssicherheit und Emissionsschutz im ständigen Fokus, heißt es vonseiten Metso Germany, die deutsche Tochter des finnischen Metso-Konzerns.

Anlagenauslegung mit Pre-Shredder bringt Vorteile

Der Materialstrom von Altfahrzeugen, Paketen entsorgter Karosserien, von Haushaltsgeräten und leichtem Sammelschrott gelange in der Anlagentechnologie von Metso für die erste Recyclingstufe in einen Vorschredder. Dessen Wirkprinzip bringe eine wesentliche Reihe von Vorteilen für die nachgeschalteten Prozessschritte der Schredderanlage. Die zugeführten Materialien werden in dieser Vorstufe homogenisiert, heißt es weiter. Gleichzeitig werde der Materialstrom zur Schredderanlage vergleichmäßigt, was Lastspitzen reduziert und so die Effizienz und die Produktionsrate der Anlage spürbar verbessert. Schwerteile und Störstoffe würden eliminiert, was zu einer verbesserten Anlagenverfügbarkeit führe.

Produktionserhöhung durch intelligente Shreddersteuerung

Die intelligente Shreddersteuerung SDA (Shredder Drive Assistant) trage erheblich zur Wirtschaftlichkeit und Effizienz einer Schredderanlage zum Metallrecycling bei. Das Steuerungsmodul optimiere die Betriebsparameter der Zuführungs- und Antriebskomponenten und stimme diese aufeinander ab. Mit der Überwachung der relevanten Prozessparameter werde ein kontinuierlich hohes Durchsatzniveau gewährleistet. Kunden, die diese Technologie einsetzen oder nachgerüstet haben, so berichtet der Hersteller, erzielten Produktionssteigerungen im zweistelligen Prozentbereich.

Lösungen zur Staub- und Emissionsreduzierung

Die Metso-Technologien sind modular aufgebaut und sind so auf den Bedarf der Kunden am jeweiligen Anlagenstandort zugeschnitten. Die Metso-Hochdruckwassereindüsung führe zu einer starken Staubreduzierung im Shredderraum. Der Staub binde sich an dem erzeugten Wassernebel. Die gleichzeitig erzielte Kühlung der Schredderkammer verbessere deutlich die thermische Situation; der Wassernebel verdränge zudem die Luft im Gehäuse, was Verpuffungen mindere und deren Auswirkungen dämpfen.

Der verbleibende Staub wird je nach Kundenwunsch an ein auf Doppel-Venturi-Wäscher-Technologie basierendes Nassentstaubungssystem oder an eine mit Gewebefiltern ausgerüstete Trockenentstaubung weitergeleitet. Weitere modulare Systemkomponenten wie etwa Aktiv-Kohlefilter bieten die Möglichkeit zur Erhöhung der Reinigungseffizienz. Metso steht hierzu in Kooperation mit den Entstaubungsspezialisten von R&R Beth.

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