Take-e-way konnte Sammelmenge 2017 steigern

Die Zunahme konnte insbesondere bei der Vertreiberrücknahme (Zuwachs um 1.422 Tonnen) und im Bereich der EAR-Abholkoordination (Zuwachs um 1.355 Tonnen) erzielt werden.
Frank Radel, pixelio.de

Im Jahr 2017 hat Take-e-way zusammen mit ihren Partnern nahezu 9.400 Tonnen Elektro- und Elektronikaltgeräte zurückgenommen und im Auftrag ihrer Kunden der Vorbereitung zur Wiederverwendung oder, sofern diese nicht möglich war, einer effizienten rohstofflichen Verwertung in zugelassenen Erstbehandlungsanlagen zugeführt.

Das Jahr 2017 war nach Angaben von Take-e-way das erste vollständige Kalenderjahr seit der Einführung der Rücknahmepflicht der Vertreiber nach § 17 ElektroG. Die Anzahl der
Teilnehmer an dem eigens hierfür eingerichteten Take-e-back-Rücknah-
mesystem stieg im Vergleich zum Vorjahr leicht an, heißt es weiter im Leistungsbericht 2017. Die über Take-e-back im Rahmen der Vertreiberrücknahme zurückgenommene Menge an Elektro- und Elektronikaltgeräten betrug im Jahr 2017 knapp 4.300 Tonnen.

Durch das Heranziehen der passenden Statistiken sei immer noch zweifelhaft, ob Deutschland 2017 das Sammelziel der WEEE-Richtlinie für die Rücknahme von Elektroaltgeräten von bundesweit 45 Prozent überschritten habe, erklärt die Geschäftsführung der Take-e-way GmbH, Jochen Stepp, Hjalmar Vierle und Oliver Friedrichs. „Ab 2019 soll aber eine Sammelmenge von 65 Prozent der in den letzten drei Jahren durchschnittlich in Verkehr gebrachten Elektrogeräte erreicht werden. Wo und wie diese zusätzlichen Mengen erfasst werden sollen, ist nicht nur uns schleierhaft. Der Illusion, Mengen über den Paketversand von den Verbrauchern erfassen zu können, gibt sich hoffentlich keine verantwortliche Person mehr hin.“

Gleichzeitig habe sich in einem anderen Bereich wieder deutlich gezeigt, wie sehr zusätzliche bürokratische Belastungen zu einer schwindenden Akzeptanz bei den verpflichteten und noch mehr bei den freiwilligen Teilnehmern führen, erklärt die Geschäftsführung im Vowort des Leistungsberichts. Take-e-way appelliert daher an die Politik, Verfahren zu vereinfachen, damit sich Unternehmen „unter sehr schwierigen Bedingungen mit unzähligen Auflagen und Vorschriften“ trotzdem rechtskonform verhalten, „ohne dabei überfordert zu werden.“

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