PET-to-PET: Über 500 Millionen PET-Flaschen recycelt

Die PET-to-PET Recycling Österreich GmbH hat nach eigenen Angaben im ersten Halbjahr 512 Millionen PET-Flaschen recycelt.
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Damit seien mehr als 12.500 Tonnen an hochwertigem PET-Material im Ressourcenkreislauf erhalten worden. Im Vergleich zum Vorjahr entspreche dies einer Steigerung um 7 %.

„Wir freuen uns über die aktuellen Entwicklungen und blicken positiv in die Zukunft“, so PET to PET Geschäftsführer DI Christian Strasser. „Einerseits konnten wir unsere Performance dank laufender Prozessoptimierung ein weiteres Mal steigern, andererseits wird kontinuierlich an der Erhöhung des Recyclatanteils bei neuen PET-Getränkeflaschen gearbeitet. Für unsere hochwertigen lebensmitteltauglichen PET-Flakes und -Granulate ergibt sich daraus eine wachsende Nachfrage.“

Die Sammelmoral der Österreicherinnen und Österreicher bei PET-Gebinden bleibe zudem weiterhin ausnehmend hoch, die Voraussetzung für eine erfolgreiche Kreislaufwirtschaft sei damit gegeben. „Aktuell werden in Österreich drei von vier PET-Flaschen umweltgerecht gesammelt und recycelt. Viele Menschen wissen also bereits, dass eine gebrauchte PET-Flasche per se kein Abfall, sondern in erster Linie wertvoller Sekundärrohstoff ist, den es weiter zu nutzen gilt“, erklärt Strasser. „Und daher bitten wir die Bevölkerung auch weiterhin engagiert und umfassend Abfall zu trennen bzw. sortenrein zu sammeln. Denn auch wenn wir mit einer sehr hohen Verwertungsquote im internationalen Vergleich zu den erfolgreichsten Ländern zählen, werden wir in Zukunft noch mehr gesammelte PET-Flaschen benötigen, um einen noch besseren Wertstoffkreislauf realisieren zu können.“

Das erste Geschäftshalbjahr des österreichischen Betriebs war nach Unternehmensangaben von nachhaltigen Investitionen und laufender Prozessoptimierung geprägt. Im Bereich des lebensmitteltauglichen PET-Granulats habe die bestehende Granulierungsanlage eine Nachjustierung und Umrüstung auf den neuesten technologischen Stand erfahren. Als Resultat sei damit unter anderem die Durchsatzleistung nochmals erhöht worden.

Und ebenso sei die bei der Herstellung von lebensmitteltauglichen PET-Flakes zum Einsatz kommende Anlage verbessert worden. Hier sorge eine Erneuerung der Sortiermaschinen für eine nun noch höhere Qualität des Endprodukts. „Mit unseren laufenden Optimierungsschritten verfolgen wir weiter konsequent unser Ziel: Auch in Zukunft möchten wir als Unternehmen – und überaus erfolgreicher Kooperation der österreichischen Getränkehersteller – zur Sicherstellung einer lückenlosen und ressourcenschonenden Wiederverwertung von PET-Flaschen in Österreich beitragen“, so Strasser abschließend.

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