Länder unterstützen europäischen Vorschlag gegen Meeresverschmutzung

Der Bundesrat begrüßt, dass die europäische Kommission konkrete Maßnahmen anstößt, um die Meeresverschmutzung durch Plastikmüll zu verringern.
Initiative Echte Soziale Marktwirtschaft (IESM), pixelio.de

Ausdrücklich bedauert der Bundesrat allerdings, dass die Kommission keine europaweite Pfandpflicht für Getränkeeinwegverpackungen aus Kunststoff vorschreibt. Schließlich gelte diese Maßnahme als am wirkungsvollsten, wenn es um die Verringerung von Meeresabfällen geht. Außerdem hält er weitere umfassende und auch globale Maßnahmen für notwendig, um die Kunststoffabfälle in der Umwelt effektiv zu reduzieren. Hierzu gehörten sowohl die Abfall- und Müllvermeidung als auch die Forschung zu alternativen Rohstoffen. In diesem Zusammenhang wiederholen die Länder ihre Forderung, einen klaren Rechtsrahmen zur Kennzeichnung biologisch abbaubarer Rohstoffe zu schaffen.

Auch die Einträge von Mikroplastik in Gewässer müssen nach Ansicht der Länder entscheidend minimiert werden. Hierfür sei es erforderlich, Kunststoffmikropartikel in Wasch- und Reinigungsmitteln sowie Kosmetika EU-weit zu verbieten. Außerdem müsse die Abfallwirtschaft weiterentwickelt werden, um Recycling zu fördern.

1 KOMMENTAR

  1. Wieso europaweite Pfandpflicht und nicht weltweite Pfandpflicht?
    Das Gleiche gilt für die Mikroplastik in Gewässer. Auch hier dürfte Europa den kleinsten Anteil haben, weltweit gesehen. Warum wird der auf dem Foto gezeigte Strand nicht gesäubert???? Warum wird der in Reportagen gezeigte Plastikmüll im Meer nicht entfernt??? Warum wird Elektroschrott in Afrika – auch in Reportagen gezeigt – unter Lebensgefahr von den Einheimischen noch geplündert??? Die Reihe dieser Fragen könnte unendlich weiter aufgeführt werden. Wer ist das größte „Schwein“ auf der Welt???

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