Frost & Sullivan: Digitalisierungstrends für Abfallverwertung

Eine aktuelle Frost & Sullivan Studie mit dem Titel The Impact of Digital Transformation on the Waste Recycling Industry hat ergeben, dass die Akzeptanz von modernen Technologien, die Entwicklung digitaler Lösungen und neue Geschäftsmodelle zu neuen Wachstumschancen in der globalen Industrie für Abfallverwertung führen.
S. Hofschlaeger, pixelio.de

Der weltweite Markt für intelligente Abfallverwertung, wozu intelligente Abfallbehälter als auch Flotten- und Logistiklösungen, Konnektivität, Cloud Computing sowie intelligente Verwertungssysteme gehörten, werde 2020 voraussichtlich einen Umsatz von 3,6 Milliarden US-Dollar generieren. Frost & Sullivan geht davon aus, dass das Internet der Dinge, intelligente Städte, Kreislaufwirtschaft als auch Partnerschaften mit IT-Unternehmen und Start-ups eine neue digitale Transformation antreiben werden. Die Studie enthülle Innovationen, Herausforderungen in der Industrie, kosteneffiziente intelligente Lösungen, disruptive Trends, einsatzbereite Unternehmen als auch Einblicke in die Phasen der digitalen Technologieeinführung nach Region und Marktsegment.

„Unternehmen sollten das IoT als auch Big Data zur Optimierung nutzen, die Effizienz ihrer Abfallentsorgung erhöhen und ihre Kundenbeziehungen stärken,” erklärt Akshaya Gomatam Ramachandran, Energy & Environment Research Analyst bei Frost & Sullivan. „Partnerschaften und Kooperationen mit IT-Unternehmen und Start-ups erweitern zudem die Produktinnovation, Kundenbindung als auch kosteneffektive Geschäftsmodelle.”

Fünf digitale Trends schaffen neue Möglichkeiten in der Abfallverwertungsindustrie:

  1. Die Nutzung von Datenrückverfolgungssystemen für Abfall umfasst RFID-Technologie und Füllsensoren zur Messung des Füllstands und Analyse aller gesammelten, wiederverwendeten als auch recycelten Materialien;
  2. die Entwicklung und Akzeptanz digitaler Lösungen wie intelligente Abfallbehälter oder Lkws, Sortierroboter, mobile Anwendungen sowie analytische Werkzeuge und Optimierungssoftware;
  3. die Einführung wichtiger innovativer Geschäftsmodelle wie Freemium oder Everything-as-a-Service (XaaS), also alle Dienste für Infrastruktur, Hard- und Software bis hin zur Nutzung der menschlichen Intelligenz als Everything as a Service;
  4. der Fokus auf dem Kundenerlebnis, um eine stabile Kundenbindung zwischen Unternehmen und Endanwender zu schaffen, sowie
  5. die Akzeptanz von Crowdsourcing als auch Personalisierung, um den Bedarf an Big Data Analytics und Cloud-Computing zu erhöhen.

„Ineffizientes Sammeln, unregelmäßige Abholung von Abfällen und eine effiziente Abfallsortierung sind nur einige der großen Herausforderungen im Markt,” schließt Ramachandran. „Um diesen Herausforderungen entgegenzuarbeiten, haben Unternehmen Abfallsensoren bzw. RFID-Behälter zur Überwachung des Abfallvolumens eingeführt, um damit die Müllabfuhr zu verbessern.”

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