MdEP Florenz: Ball liegt im Feld der Hersteller

Die Europäische Kommission hat heute ihren Vorschlag zur Reduktion von Einwegplastik vorgestellt:
Kunststoffverpackungen
piu700, pixelio.de

„Der Vorschlag ist ein guter Anfang. Die Initiative muss von Seiten der Unternehmen kommen, denn diese verfügen über den notwendigen Gestaltungsspielraum. Derzeit kann ich nicht plastikverpackungsfrei in einem normalen Supermarkt einkaufen gehen. Wie soll sich ein Verbraucher da umweltfreundlich verhalten können, wenn praxis- und alltagstaugliche Optionen fehlen? Denn Einwegplastik ist weder ökonomisch noch ökologisch eine intelligente Wahl“, so der CDU-Europaabgeordnete Karl-Heinz Florenz.

Die Kommission schlägt unter anderem vor, gewisse Plastikprodukte, für die es alternative Materialien gibt, zu verbieten. So können Cocktailrührstäbchen oder Plastikbesteck aus Holz oder anderen Materialien hergestellt werden. „Es soll nicht das Produkt an sich verboten werden, sondern ein alternatives Material genutzt werden. Ich bin überzeugt, dass der Vorschlag ein weiterer Schritt in die Kreislaufwirtschaft ist, da wir Innovationen anstoßen und neue nachhaltige Märkte eröffnen.“

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