Niederösterreich verbessert Verpackungssammlung weiter

2017 landeten nach Angaben der ARA im flächenmäßig größten Bundesland Österreichs 188.902 Tonnen Verpackungen und Altpapier im richtigen Sammelbehälter.
Maik Schwertle, pixelio.de
Maik Schwertle, pixelio.de

Das entspreche einer Steigerung um 0,9 % im Vergleich zu 2016. Umgerechnet habe jeder Einzelne 113,4 kg Verpackungen gesammelt und damit dem Recycling zugeführt. Den Niederösterreichern stehe mit 661.192 Sammelbehältern ein sehr dichtes und bequemes Sammelsystem zur Verfügung, darüber hinaus seien insgesamt 483.790 Haushalte an die Sammlung mit dem Gelben Sack ab Haus angeschlossen. Das sorge für Zufriedenheit und Bestnoten: Laut aktueller IMAS Studie im Auftrag der ARA finden 94 % die Idee der Verpackungssammlung „sehr gut“ oder „gut“. Im „Zeugnis“ stehe eine sehr gute Durchschnittsnote von 1,3.

Mit 113.764 Tonnen (-0,9 %) nehme Altpapier der Menge nach den ersten Platz ein. An zweiter Stelle liege Altglas mit 40.791 Tonnen (+2,6 %), gefolgt von Leichtverpackungen – überwiegend Kunststoffverpackungen – mit 28.768 Tonnen beziehungsweise einer Steigerung um 6,5 % im Vergleich zu 2016. Metallverpackungen blieben mit einem leichten Plus von 0,1 % und 5.579 Tonnen auf Vorjahresniveau.

Mit Jahresbeginn 2018 habe die ARA die getrennte Sammlung in der Landeshauptstadt St. Pölten umgestellt und die Mülltrennung noch einfacher gemacht: Metallverpackungen werden seither in der Gelben Tonne und im Gelben Sack gemeinsam mit Plastikflaschen und Getränkekartons gesammelt. Moderne Sortiertechnik mache es möglich, dass die Metallverpackungen vollständig von den Kunststoffverpackungen getrennt werden. In einer offenen Ausschreibung habe sich die Stadt St. Pölten gegenüber der privaten Entsorgungswirtschaft durchgesetzt und ist seither Regionalpartner der ARA.

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