SCHLAGWORTE: Staatsschuldenkrise

Stahlproduktion unterschreitet Vorjahresniveau

| Die Rohstahlproduktion in Deutschland wird in diesem Jahr niedriger ausfallen als zu Jahresbeginn erwartet. Statt der noch im Januar prognostizierten 44,0 Millionen Tonnen geht die Wirtschaftsvereinigung Stahl nun von einer Erzeugung in Höhe von rund 42,5 Millionen Tonnen aus (minus 4 Prozent).

Geschäftsentwicklung der NE-Metallindustrie trübt sich ein

| Die deutsche Nichteisen (NE)-Metallindustrie erwartet im Jahresverlauf 2012 eine eher verhaltene Geschäftsentwicklung. Im ersten Halbjahr erwirtschafteten die Unternehmen laut WirtschaftsVereinigung Metalle eine Produktion von 4,0 Millionen Tonnen (minus 4 Prozent) und einen Umsatz von 26,3 Milliarden Euro (minus 5 Prozent).

Staatsschuldenkrise beeinflusst Umsatz bei Scholz

| Das erste Geschäftshalbjahr 2012 war bei der Scholz Gruppe durch gesamtwirtschaftlichen Abschwung seit April gekennzeichnet. Somit vermeldet Scholz im aktuellen Geschäftsbericht einen Halbjahresumsatz von rund 2,59 Milliarden Euro, welcher um 10 Prozent unter dem Vorjahresniveau liege. Auch beim weiteren Ausblick bleibt der Schrottrecycler zurückhaltend.

Staatsschuldenkrise führt zu Umsatzrückgang bei Alba

| Der börsennotierte Umweltdienstleister und Rohstoffhändler Alba SE hat vor dem Hintergrund der europäischen Staatsschuldenkrise erstmals seit drei Jahren bei den Halbjahreszahlen einen Rückgang bei Ergebnis und Umsatz zu verzeichnen. Der Umsatz der Gesamtgruppe sei in Folge auf 1.055 Millionen Euro leicht gesunken (Vorjahr 1.128,25 Millionen Euro).

Scholz zufrieden mit Geschäftsjahr 2011

| Die Scholz Gruppe konnte 2011 die Verkaufstonnage steigern. Und zwar um rund 4 Prozent auf circa 10,9 Millionen Tonnen, wie es im Konzernabschluss heißt. Nach einem zufriedenstellenden ersten Quartal 2012 sei der weitere Ausblick für 2012 aber durch die Staatsschuldenkrise belastet.

Euro-Zone steht an der Schwelle zur Rezession

| Der Anstieg des realen Bruttoinlandsprodukts der Euro-Zone war im dritten Quartal 2011 mit 0,1 Prozent erneut gering. Das reale BIP werde zum Jahreswechsel vorrausichtlich sinken und im 2. Quartal 2012 stagnieren. Davon gehen die Wirtschaftsinstitute in München, Paris und Rom in ihrer gemeinsamen Konjunkturprognose aus. „Unter der Annahme, dass die Staatsschuldenkrise in der Euro-Zone durch adäquate Entscheidungen der Politik im Zaum gehalten werden kann, gehen wir davon aus, dass die Euro-Zone eine milde (und relativ kurze) Rezession durchlaufen wird.“

BDI-Herbstumfrage: Mittelstand erwartet Eintrübung der Lage

| Die aktuelle wirtschaftliche Lage wird von 64 Prozent der mittelständischen Industrieunternehmen als sehr gut eingeschätzt. Allerdings rechnen sie mit einer spürbaren Verschlechterung: Für die nächsten sechs Monate gehen nur noch 37 Prozent der Unternehmen von einer positiven Entwicklung aus, auf Jahressicht sogar nur noch 27 Prozent. Das ist ein Ergebnis des aktuellen Mittelstandspanels des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI).

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