SCHLAGWORTE: Restmüll

Essener verbrennen ihren Müll bis 2024

| Bis 2024 geht der Inhalt aus den rund 120.000 Grauen Tonnen in Essen weiterhin ins Müllheizkraftwerk Essen-Karnap. Vertragspartner bleibt damit die RWE Generation SE.

Menge der Haushaltsabfälle in Deutschland geht zurück

| 500.000 Tonnen Haushaltsabfälle weniger als im Jahr zuvor haben die Deutschen 2012 weggeworfen. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) sind das pro Einwohner 6 Kilogramm weniger.

Müllverwertungsanlage in Bozen nimmt Probebetrieb auf

| Die neue thermische Restmüllverwertungsanlage in Bozen-Süd hat ihren Probebetrieb aufgenommen. Mit der Inbetriebnahme der Verwertungsanlage habe die Entsorgung von Restmüll auf Deponien ein Ende gefunden, betont der Südtiroler Landesrat Florian Mussner. Ausgelegt ist die Anlage auf jährlich 130.000 Tonnen Restmüll.

Neue Weichenstellung für Hamburgs Abfallwirtschaft

| Die Stadtreinigung Hamburg (SRH) wird auslaufende Entsorgungsverträge mit den Müllverbrennungsanlagen (MVA) Borsigstraße und Stapelfeld nicht verlängern. Durch die immer bessere Mülltrennung in Hamburg werde künftig weniger Verbrennungskapazität erforderlich sein, erklärte SRH-Geschäftsführer Rüdiger Siechau bei der Veröffentlichung des Konzernberichtes 2012.

Projekte gegen Lebensmittelverschwendung ausgezeichnet

| Der österreichische Umweltminister Niki Berlakovich überreichte gestern den goldenen Apfel, die Trophäe für die besten Projekte und Ideen zur Vermeidung von Lebensmittelabfällen. „Die prämierten Einreichungen zeigen hohe Kreativität, wirkungsvollen und langfristigen Einsatz für die Verringerung von Lebensmittelabfällen“, freute sich Berlakovich.

AWN dehnt Pilotprojekt zur restmüllfreien Abfallwirtschaft aus

| Die Abfallwirtschaftsgesellschaft des Neckar-Odenwald-Kreises (AWN) will ihr Pilotprojekt „Restmüllfreie Abfallwirtschaft“ ausweiten. Dabei sollen weitere Systemfaktoren überprüft werden, so die Abfalltrennung in verdichteter Wohnbebauung. Im Rahmen des Projekts sollen sämtliche Abfälle einer Verwertung zugeführt werden.

Offenbacher ESO übernimmt auch Müllabfuhr in Rodenbach

| Die ESO Offenbacher Dienstleistungsgesellschaft ist vom 1. Januar 2013 nicht nur allein in Offenbach unterwegs, sondern auch in der Stadt Rodenbach im Main-Kinzig-Kreis. Wie aus den „Öffentliche Ausschreibungen Rodenbach“ hervorgeht, ist die ESO dort für die Abfallabfuhr von Restmüll, Bioabfall, Altpapier, Grünabfall und Sperrmüll zuständig.

IHK: “KrWG ist kein Freibrief für Kommunen”

| „Der Staat sollte nicht in funktionierende Märkte eingreifen und sich vielmehr auf seine Kernaufgaben konzentrieren. Dies gilt insbesondere für den Entsorgungsbereich.“ Das meint IHK-Vizepräsident Hendrik Kampmann. „Hier dürfen Kommunen das neue Kreislaufwirtschaftsgesetz nicht als Freibrief betrachten.“

Rohstoffmangel bald Bremsklotz für die Wirtschaft?

| UBA-Präsident Jochen Flasbarth hält es für kurzsichtig, für billige Rohstoffe allein auf gute Handelsbeziehungen zu Lagerstätten im Ausland zu setzen: „Wir brauchen den sparsamsten Einsatz von Rohstoffen bei uns in Deutschland und ein hochwertiges Recycling“, sagte Flasbarth bei einer internationalen Ressourcen-Konferenz in Berlin.

Biotonne bald flächendeckend in Deutschland

| In den kommenden drei bis fünf Jahren wird die Verbreitung der Biotonne erstmals seit 2005 wieder deutlich zunehmen. Dafür sorgen laut einer ecoprog-Marktstudie zur Biotonne die neue Abfallgesetzgebung und auslaufende Verträge in der Restmüllbehandlung.

Abfallgebühren in NRW klaffen auseinander

| Die Gebührenunterschiede für die wöchentliche Leerung einer 120 Liter-Abfalltonne sind in Nordrhein-Westfalen nach wie vor immens. Während Haushalte in Gelsenkirchen 158 € zahlen, müssen Bürger in Mönchengladbach satte 698 Euro entrichten. Dabei gibt es aus Sicht der Bundes der Steuerzahler NRW verschiedene Möglichkeiten für Kommunen, die Kosten der Abfallentsorgung zu reduzieren.

Gießen startet Modellprojekt zur Restmüll-Analyse

| Stadt und Landkreis Gießen haben das Projekt „WERTvoller 2020“ gestartet. In Zusammenarbeit mit dem Institut für Landschaftsökologie und Ressourcenmanagement der Uni Gießen soll dabei der Restmüll aus Haushalten analysiert werden. Das teilt der Landkreis Gießen mit

Bedeutung der Müllverbrennung geht zurück

| Das Hamburgische WeltWirtschaftsinstitut (HWWI) hat in einer aktuellen Studie die Auswirkungen der Abfallgesetzgebung auf das Abfallaufkommen und die Behandlungskapazitäten bis 2020 untersucht. Die Wissenschaftler kommen zu dem Ergebnis, dass durch Bevölkerungsrückgang und ein verbessertes Mülltrennverhalten die zur Verbrennung vorgesehenen Restmüllmengen in den kommenden acht Jahren spürbar zurückgehen werden.

Saarland erfasst 250.000 Wertstoffe separat

| Das saarländische Umweltministerium hat heute die Siedlungsabfallbilanz für das Jahr 2010 vorgelegt. Danach sind 2010 im Saarland circa 2,7 Millionen Tonnen Siedlungsabfälle angefallen. Insgesamt seien 250.000 Tonnen Wertstoffe (Bioabfälle, Grünschnitt, Papier, Glas und Leichtverpackungen, Metalle und Holz) separat erfasst und der Verwertung zugeführt worden. In diesem Jahr sei das Saarland in der Abfallwirtschaft einen großen Schritt vorangekommen, sagte die saarländische Ministerin für Umwelt, Energie und Verkehr, Simone Peter.
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