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Stahl

  • Die weltweite Nachfrage nach Kupfer ist ungebrochen. Insgesamt wurden 2010 mehr als 19 Millionen Tonnen des Industriemetalls verwendet, meldete die Wirtschaftsvereinigung Metalle in ihrem Geschäftsbericht. Die Kupferindustrie profitierte dabei von dem anhaltend hohen Bedarf in Schwellenländern. Doch die hohe Nachfrage bereitet vielen Verantwortlichen zunehmend auch Sorgen: reichen die Kupferressourcen aus? Das Deutsche Kupferinstitut sowie Experten aus Wissenschaft und Industrie geben Entwarnung.

  • „Wer die derzeitigen strukturellen Schwächen in der Edelstahlindustrie durch Spekulation in volatilen Nickelmärkten zu kompensieren versucht, verfolgt eine riskante Strategie.“ Solch kritische Töne waren beim Oryx Stainless Research Summit zum Thema „Nickelmarkt – Spielfeld für Spekulanten oder fundamental getrieben?“ zu hören. Die internationale Expertenrunde plädierte auch für eine stärkere Nutzung der Absicherungsinstrumente. Vor allem der „Blinde Fleck“ Edelstahlschrott beeinträchtige die Prognosequalität für Nickel.

  • Durch den Einsatz von Sekundärrohstoffen hat die Scholz Gruppe 1,3 Millionen Tonnen CO2 in Österreich im vergangenen Jahr eingespart. Das sagte Oliver Scholz, Vorstand des Stahl- und Metallschrottrecyclingunternehmens bei einem Pressegespräch in Linz. „Wir produzieren in Österreich an 16 Standorten eine Verkaufstonnage von 1,1 Millionen Tonnen Sekundärrohstoffe und erwirtschafteten 2010 einen Umsatz von 380 Millionen. Euro“, ergänzte Manfred Födinger, Geschäftsführer der Scholz Austria GmbH.

  • Entscheidungen auf dem Nickelmarkt werden bislang nur auf unvollständiger Informationsbasis getroffen. Vor allem die bei der Markteinschätzung komplett unberücksichtigte, bedeutende Nickelressource Edelstahlschrott schränke die Prognosesicherheit empfindlich ein. Es fehle an der statistischen Erfassung dieses wesentlichen Rohstoffs. Zu diesem Ergebnis kommt das Team von Peter N. Posch vom Institut für Finanzwirtschaft der Universität Ulm in einer neuen Studie.

  • Die baden-württembergische Scholz AG will ihre seit Monaten geplante Anleihe jetzt später platzieren. Ursprünglich sollte die Anleihe bereits im September auf den Markt kommen, sagt Christoph Schorp, der bei dem Metallschrottkonzern für die Finanzierung zuständig ist.

  • Nach einem sehr schwungvollen Start ins Jahr 2011 hat sich die deutsche NE-Metallindustrie seit dem zweiten Quartal auf hohem Niveau leicht konsolidiert. Das teilt die Wirtschaftsvereinigung Metalle in ihrem aktuellen Quartalsbericht mit. Sollten die Turbulenzen an den Kapitalmärkten das konjunkturelle Umfeld nicht deutlich eintrüben, bestehe die Chance, dass die metallerzeugenden und -verarbeitenden Unternehmen in wesentlichen Produktbereichen wieder das Produktionsniveau des Vorjahres erreichen.

  • In den zurückliegenden Monaten ist es wiederholt zu „unseriösen Geschäftsanbahnungen“ in der Recyclingwirtschaft gekommen. Darauf hätte das Bureau of International Recycling (BIR) hingewiesen, wie die Bundesvereinigung Deutscher Stahlrecycling- und Entsorgungsunternehmen (BDSV) in ihrem aktuellen Newsletter mitteilt. In einigen Fällen seien so Angebote über Qualitätsrecyclingmaterial gemacht worden, geliefert wurde allerdings minderwertiges Material.

  • In den vergangenen zwei Jahren ist es vermehrt zu Diebstählen von Buntmetall und Eisenschrott aus dem Eigentum der Deutschen Bahn (DB) gekommen. Deshalb haben DB und die Bundespolizei ein Präventionsprogramm zur Verhinderung von Metall-Diebstählen erstellt. Sinn der Broschüre sei, den Schrotthändlern und Recyclingbetreibern aufzuzeigen, „dass nicht alles, was bei ihnen als Buntmetall und Eisenschrott abgeliefert wird, aus legalen beziehungsweise aus freigegebenen Beständen stammt“.

  • Jamaika hat den Export von Schrott komplett verboten. Das hat Christopher Tufton, Minister für Industrie, Investitionen und Handel, auf einer Pressekonferenz in New Kingston verkündet. Das Kabinett habe diese Entscheidung getroffen vor dem Hintergrund der weit verbreiteten Diebstähle von Metall in den vergangenen drei Jahren und insbesondere in den zurückliegenden Monaten, erklärte Tufton.

  • Der Verein Deutscher Ingenieure (VDI) hat eine neue Richtlinie zum Recycling von Kupfer herausgegeben. Die Richtlinie VDI 2102 Blatt 2 trage dazu bei, dass das zunehmende Recycling von Kupfer und Kupferlegierungen die Gesundheit nicht gefährde und die Umwelt nicht mehr als nötig belaste. Sie beschreibe den aktuellen Stand der Technik von Kupfer- und Kupferlegierungsschmelzanlagen sowie der geeigneten Emissionsminderungsmaßnahmen, wie der VDI mitteilt.

  • 2009 wurden in Europa, in den Ländern der EU 27 und des EFTA-Raums sowie der Türkei 64,3 Prozent der Aluminium-Getränkedosen recycelt. Insgesamt seien hier fast 34 Milliarden Alu-Getränkedosen angefallen. Diese Zahlen hat die European Aluminium Association (EAA) veröffentlicht. Die Recycling-Rate habe sich damit um 1,2 Prozent weiter erhöht. 2008 waren es noch 63,1 Prozent.

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