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ZSVR richtet Organisation auf PPWR aus

Die Anwendung der europäischen Verpackungsverordnung (PPWR) ab dem 12. August verändert die regulatorischen Rahmenbedingungen im Verpackungsrecycling grundlegend. Die Zentrale Stelle Verpackungsregister (ZSVR) reagiert darauf mit einer Erweiterung ihrer Führungsstruktur und organisatorischen Anpassungen.
ZSVR PPWR Neuaufstellung
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Ziel ist die rechtssichere Umsetzung der Vorgaben aus PPWR und dem geplanten Verpackungsrecht-Durchführungsgesetz (VerpackDG) sowie die Weiterentwicklung der digitalen Systemlandschaft.

Erweiterter Vorstand

Zum 1. April 2026 erweitert die Stiftung ihren Vorstand. Künftig führen Gunda Rachut als Vorsitzende und Dr. Alexander Dröge gemeinsam die Organisation. Dröge verantwortet weiterhin die Bereiche Recht, Verwaltung und Personal. Die Erweiterung trägt der zunehmenden Verzahnung von nationalem und europäischem Recht Rechnung und soll die Steuerungsfähigkeit in einem komplexeren regulatorischen Umfeld stärken.

Stärkung der digitalen Infrastruktur

Mit der Berufung von Franziska Safak zur Generalsekretärin verankert die ZSVR zusätzliche Kompetenzen in den Bereichen Datenmanagement, IT und Prozesssteuerung auf Leitungsebene. Safak übernimmt die Weiterentwicklung der IT-Infrastruktur und der Systemlandschaften der Stiftung. Im Fokus steht die Anpassung an wachsende Anforderungen an Datenverfügbarkeit, Systemintegration und regulatorische Nachweisführung.

PPWR als struktureller Einschnitt

Die PPWR führt zu einer stärkeren Harmonisierung im europäischen Binnenmarkt und erweitert die Anforderungen an Marktüberwachung und Vollzug. Die ZSVR behält ihre Rolle bei der Kontrolle der Einhaltung verpackungsrechtlicher Pflichten in Deutschland bei, richtet ihre Aktivitäten jedoch stärker auf europäische Abstimmung aus. Ein Schwerpunkt liegt auf der Vermeidung von Unterbeteiligung als Voraussetzung für transparente Marktbedingungen.

Europäische Vernetzung und strategische Ausrichtung

Im Zuge der Neuaufstellung konzentriert sich die Vorstandsvorsitzende verstärkt auf strategische Fragestellungen sowie die europäische Zusammenarbeit. Dazu gehört die Einbindung in das Netzwerk European National Registers (EUNR), das auf eine koordinierte Anwendung der Regelungen im Binnenmarkt abzielt. Die ZSVR reagiert damit auf die zunehmende Bedeutung europäischer Regulierung und schafft organisatorische Voraussetzungen für eine abgestimmte Umsetzung.

Quelle: ZSVR
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