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DIBt-Zulassung für Betonzusatzstoff Concrelat

Die Geiger Gruppe hat für den entwickelten Betonzusatzstoff Concrelat die allgemeine bauaufsichtliche Zulassung des Deutschen Instituts für Bautechnik (DIBt) als Betonzusatzstoff Typ II erhalten.
DIBt-Zulassung für Betonzusatzstoff Concrelat
(v. l.): Simeon Fahrner (Vertrieb Keramik und Projekte Infrastruktur bei der Geiger Gruppe), Michael Hörl (Geschäftsleitung Hörl & Hartmann), Stephan Geiger (Gesellschafter der Geiger Gruppe) und Felix von Aulock (Leiter Forschung und Produktentwicklung bei der Geiger Gruppe) Copyright: Birgit Baumgart
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Grundlage der Zulassung waren umfangreiche Prüfungen. Bei Concrelat handelt es sich um ein keramisches Nebenprodukt aus der Ziegelherstellung der Hörl & Hartmann GmbH & Co. KG, das als Bestandteil in Betonrezepturen eingesetzt wird. Der Zusatzstoff wird bereits in den Transportbetonwerken der Geiger Gruppe verwendet.

Mit der Zulassung ist die normgerechte Anwendung im Beton bestätigt. Das Material stammt aus einem industriellen Nebenstrom der Ziegelproduktion und wird nach entsprechender Aufbereitung als Betonzusatzstoff genutzt. Damit entsteht eine stoffliche Verbindung zwischen Ziegel- und Betonindustrie. Ziel ist es, mineralische Stoffströme weiterzuverwenden und Primärrohstoffe zu substituieren.

Durch den Einsatz von Concrelat kann der Zementanteil im Beton um bis zu 20 Prozent reduziert werden. Dies führt zu einer Verringerung des Bedarfs an klinkerbasiertem Zement und senkt die damit verbundenen CO₂-Emissionen. Die bauphysikalischen und betontechnologischen Eigenschaften wurden unter anderem durch die Materialprüfungsanstalt Stuttgart sowie das Deutsche Institut für Bauphysik untersucht. Die Prüfergebnisse bestätigen die Eignung als Betonzusatzstoff Typ II.

Mit der Integration von Concrelat in bestehende Produktionsprozesse wird ein keramischer Reststoff aus der Ziegelindustrie in den Baustoffkreislauf überführt. Die Verarbeitung erfolgt in regionalen Strukturen und innerhalb bestehender Lieferketten. Der Ansatz zeigt, wie industrielle Nebenprodukte im Sinne der Kreislaufwirtschaft im Bausektor eingesetzt und mineralische Stoffkreisläufe geschlossen werden können.

Quelle: Geiger-Gruppe
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