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Uniroh investiert in die Zukunft und erweitert Geschäftsführung

Das Altpapierhandelsunternehmen Uniroh GmbH richtet sich strategisch und personell neu aus und setzt dabei auf Wachstum, Modernisierung, der Übernahme eines Containerdienstes und eine stärkere Positionierung in der Wertstoffaufbereitung.
Uniroh investiert in die Zukunft und erweitert Geschäftsführung
v.l.n.r.: Die uniroh-Geschäftsführer Gerhard Graf, Max Steingaß, Mike Hayes, Werner Steingaß sowie Björn Feuchter, Betriebsstättenleiter Darmstadt. Copyright: Uniroh
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Wie Geschäftsführer Werner Steingaß mitteilt, hat das Unternehmen seine Führungsstruktur zum 1. Januar 2026 erweitert, um die zukünftige Unternehmensentwicklung gezielt voranzutreiben.

Neben den bisherigen Geschäftsführern Werner Steingaß und Mike Hayes wurde Max Steingaß neu in die Geschäftsführung berufen. Er übernimmt künftig Verantwortung für den strategischen Bereich. Ergänzt wird das Führungsteam durch Gerhard Graf, der fortan als Geschäftsführer neben Mike Hayes für das operative Geschäft zuständig ist. Bereits seit dem 1. Mai 2025 verantwortet zudem Björn Feuchter als Betriebsstättenleiter den Uniroh-Standort in Darmstadt.

Die personelle Neuaufstellung ist Teil einer umfassenden strategischen Neuausrichtung des Unternehmens mit Hauptsitz in Kaiserslautern, zweier Betriebsstätten in Darmstadt und Landau sowie einem Büro in Dresden.

Ein zentraler Schwerpunkt liegt dabei auf der Weiterentwicklung der Infrastruktur. Der Standort Darmstadt spielt dabei innerhalb der Unternehmensstruktur nach wie vor eine Schlüsselrolle. Er fungiert insbesondere als logistische Drehscheibe für Entsorgungsunternehmen und weitere Anlieferer von Altpapier und soll künftig noch stärker zur Wertschöpfung beitragen.

Allein in den vergangenen zwei Jahren hat Uniroh mehr als drei Millionen Euro in die Modernisierung seines Standorts in Darmstadt investiert. Dazu zählen unter anderem die Installation einer modernen und hocheffizienten Altpapierballenpresse, die Erneuerung einer Altpapierhalle sowie umfangreiche Maßnahmen zur Befestigung und Versiegelung des Betriebsgeländes. Weitere Investitionen sind nach Unternehmensangaben bereits in Planung.

Bislang hat sich Uniroh von seinen Standorten in Kaiserslautern sowie Dresden – dort vertreten durch Angelika Kühn – überwiegend und erfolgreich als Altpapierhändler am Markt etabliert. Perspektivisch will das Unternehmen jedoch verstärkt den Fokus auf die Aufbereitung von Altpapier legen und damit seine Position entlang der Wertschöpfungskette weiter ausbauen.

Parallel dazu treibt Uniroh auch seine regionale Expansion voran. Im vergangenen Jahr hat das Unternehmen einen neuen Standort in Landau erworben. Dort erweitert Uniroh sein Leistungsportfolio um den Betrieb eines Wertstoffhofs sowie eines klassischen Containerdienstes. Das Unternehmen sieht darin eine sinnvolle Ergänzung zu den bestehenden Aktivitäten in Kaiserslautern und Darmstadt.

Auch am neuen Standort bleibt Altpapier der wichtigste Stoffstrom. Aktuell wird in Landau der Neubau einer weiteren Altpapierhalle umgesetzt. Dort soll künftig auch eine leistungsfähige Altpapierpresse installiert werden, um die Verarbeitungskapazitäten weiter zu erhöhen und den Standort langfristig zu stärken.

Quelle: bvse
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