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Verhaltener Aufschwung im Baumaschinenmarkt

Die Baumaschinenindustrie beginnt das Jahr 2026 mit einer leichten Stabilisierung, bleibt jedoch in einem anspruchsvollen politischen und wirtschaftlichen Umfeld gefordert. Zwar zeigen die Kennzahlen eine Verbesserung gegenüber den Vorjahren, eine nachhaltige Erholung ist daraus jedoch noch nicht abzuleiten.
Verhaltener Aufschwung im Baumaschinenmarkt
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Der Auftragseingang legte zum Jahresende deutlich zu und lag im Gesamtjahr 2025 um 18 Prozent über dem Vorjahreszeitraum. Demgegenüber verzeichnete der Umsatz preisbereinigt ein Minus von 1 Prozent und blieb damit leicht unter dem Niveau von 2024. Die positive Entwicklung auf der Auftragsseite konnte die schwächere Umsatzentwicklung bislang nicht ausgleichen.

Für das Jahr 2026 rechnen die Hersteller mit einem nominalen Umsatzanstieg von rund 5 Prozent. Diese Entwicklung entspricht einer moderaten Erholung nach dem deutlichen Umsatzrückgang von 21 Prozent im Jahr 2024 gegenüber 2023 sowie der weitgehend stabilen Marktlage im vergangenen Jahr. Impulse kommen vor allem aus dem öffentlichen Bau, der von umfangreichen Infrastrukturinvestitionen profitiert. Gleichzeitig sorgt die politische und wirtschaftliche Unsicherheit weiterhin für Zurückhaltung bei Investitionsentscheidungen.

Als zentrale Belastungsfaktoren gelten die zunehmende Regulierung in Europa sowie Wettbewerbsverzerrungen durch steigende Importe aus China. Die hohen Überkapazitäten auf den asiatischen Märkten führen zu einem verstärkten Preisdruck, der europäische Hersteller zusätzlich unter Druck setzt. Hinzu kommen handelspolitische Risiken, insbesondere durch die ausgeweiteten Stahlzölle in den USA und die damit verbundene Unsicherheit im transatlantischen Geschäft. Die Exporte europäischer Baumaschinen in die Vereinigten Staaten gingen im Jahr 2025 um nahezu 30 Prozent zurück.

Trotz der leicht verbesserten Auftragslage bleibt die Ertragssituation angespannt. Begrenzte finanzielle Spielräume erschweren notwendige Investitionen in Innovation, Digitalisierung und nachhaltige Produktionsprozesse. Die Branche bekennt sich weiterhin zum Standort Europa, sieht jedoch einen wachsenden Handlungsbedarf seitens der Politik, um strukturelle Wettbewerbsnachteile abzubauen und verlässliche Rahmenbedingungen zu schaffen.

Quelle: VDMA
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