Nach der ersten Durchführung im Jahr 2025 wird die Circular Valley Convention 2026 als branchenübergreifende Plattform fortgeführt. Die Veranstaltung ist eine Gemeinschaftsinitiative von Circular Valley, Messe Düsseldorf und Fraunhofer. Im Mittelpunkt stehen Produkte, technologische Entwicklungen, Anwendungen und Geschäftsmodelle, die sich mit Ressourceneffizienz, Wiederverwendung, Recycling und dem Einsatz von Sekundärrohstoffen befassen. Betrachtet wird der gesamte Produktlebenszyklus von der Materialauswahl über die Nutzung bis zur Rückführung in den Stoffkreislauf.
Die Veranstaltung verknüpft fachliche Diskussionen mit der Präsentation marktreifer und entwicklungsnaher Lösungen. Unternehmen, politische Entscheidungsträger, wissenschaftliche Einrichtungen und Start-ups kommen dazu an einem Ort zusammen. Ziel ist es, den Wissenstransfer zwischen den Sektoren zu fördern und die Umsetzung zirkulärer Konzepte in industriellen Anwendungen zu unterstützen.
Mehrere international tätige Industrieunternehmen beteiligen sich als Co-Gastgeber an der Circular Valley Convention 2026. Dazu zählen BASF, Bayer, Evonik, Henkel und Vorwerk. Gemeinsam mit weiteren Partnern wirken sie an der inhaltlichen Gestaltung der Konferenz und der Ausstellungsflächen mit. Der Fokus liegt auf Kooperationen entlang der Wertschöpfungsketten sowie auf industrieübergreifenden Lösungsansätzen.
Das Programm umfasst eine Fachkonferenz mit Vorträgen, Diskussionsformaten und vertiefenden Fachsessions, einen Messebereich zur Präsentation von Technologien, Produkten und Dienstleistungen sowie strukturierte Austauschformate zur Anbahnung von Kooperationen. Die Inhalte adressieren regulatorische Rahmenbedingungen, technologische Entwicklungen, ökonomische Aspekte und praktische Umsetzungsbeispiele der Circular Economy.
Als Teilnehmende und Mitwirkende sind Vertreterinnen und Vertreter aus Bundes- und Landespolitik angekündigt, darunter Bundesumweltminister Carsten Schneider sowie mehrere Mitglieder der nordrhein-westfälischen Landesregierung. Ergänzt wird das Programm durch Vorstände und Führungskräfte international tätiger Industrieunternehmen aus den Bereichen Chemie, Konsumgüter, Maschinenbau und Werkstofftechnologie.
Auch die Wissenschaft ist auf der Circular Valley Convention 2026 vertreten. Erwartet werden Beiträge aus der Wirtschafts- und Umweltforschung sowie aus der angewandten Material- und Verfahrenstechnik. Thematisiert werden unter anderem ökonomische Rahmenbedingungen der Kreislaufwirtschaft, neue chemische Recyclingverfahren, Designansätze für zirkuläre Produkte und systemische Transformationspfade.







