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Rekord bei Wasser- und Abwassertechnik-Exporten

Die Wassertechnik-Exporte Deutschland erreichten im Jahr 2025 ein neues Höchstniveau. Nach Angaben des VDMA Fachverbands Verfahrenstechnische Maschinen und Apparate stieg die Nachfrage nach entsprechenden Technologien weltweit weiter an.
Wassertechnik-Exporte Deutschland
Copyright: erstellt mit ChatGPT
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Anlässlich des Weltwassertags am 22. März rückt die Bedeutung einer leistungsfähigen Wasserinfrastruktur erneut in den Fokus. Investitionen in Wasserversorgung, Abwasserbehandlung und Sanitärsysteme gelten als zentrale Voraussetzung für die Sicherstellung des Zugangs zu sauberem Wasser.

Der Maschinen- und Anlagenbau stellt hierfür die technische Grundlage bereit. Deutschland zählt seit Jahren zu den wichtigen Anbietern von Wasser- und Abwassertechnik auf internationalen Märkten.

Exportentwicklung über Branchenschnitt

Trotz eines von Unsicherheiten geprägten wirtschaftlichen Umfelds entwickelten sich die Ausfuhren der Branche positiv. Die Exporte von Wasser- und Abwassertechnik aus Deutschland erhöhten sich 2025 um 5,6 Prozent auf 1,368 Milliarden Euro. Damit lag die Entwicklung über dem Durchschnitt des gesamten Maschinenbaus, der im selben Zeitraum einen Rückgang verzeichnete, sowie über dem Wachstum der deutschen Gesamtwirtschaft.

EU-27 gewinnt an Bedeutung

Die EU-27 festigte ihre Rolle als wichtigste Absatzregion. Die Ausfuhren in die Mitgliedstaaten stiegen um 8,2 Prozent auf 694 Millionen Euro. Damit entfiel mehr als die Hälfte der gesamten Wassertechnik-Exporte Deutschland auf den europäischen Binnenmarkt.

Auch außerhalb Europas zeigten sich unterschiedliche Entwicklungen. Besonders dynamisch wuchsen die Exporte nach Südostasien, Nordafrika sowie in den Nahen und Mittleren Osten. Dagegen gingen die Lieferungen nach Nordamerika deutlich zurück. Ausschlaggebend hierfür war vor allem die Entwicklung im US-amerikanischen Markt.

Veränderungen bei den Exportmärkten

Die Struktur der wichtigsten Absatzmärkte hat sich weiter verschoben. Während die Ausfuhren in die Mehrzahl der führenden Märkte zunahmen, verzeichneten die USA und das Vereinigte Königreich Rückgänge. China, noch vor wenigen Jahren einer der bedeutendsten Märkte, gehört nicht mehr zu den zehn wichtigsten Abnehmern.

Frankreich nimmt inzwischen wieder die Spitzenposition unter den Exportmärkten ein. Dahinter folgen die USA, die Niederlande, Polen und Italien. Innerhalb dieser Gruppe verzeichnete Polen den stärksten Zuwachs bei den Exporten.

Quelle: VDMA
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