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Dieffenbacher zeigt Lösungen für Faserplatten und Altholz auf der IFAT

Zur IFAT 2026 präsentiert Dieffenbacher Lösungen für Faserplattenrecycling, Altholzaufbereitung, Waste2Product und nachhaltige Energieerzeugung. Das Unternehmen ist mit zwei Ständen vertreten und adressiert damit die Bereiche Recycling und Energie.
Dieffenbacher IFAT 2026
Unterschiedliche Fraktionen im Fiber2Fiber-Prozess: (v. l. n. r.) Eingangsmaterial, Material nach dem Dieffenbacher FiberXtractor, aufbereitete Fasern nach der Reinigung, Schwergut nach der Reinigung. Copyright: Dieffenbacher
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In Halle B5, Stand 200, stehen Verfahren für Faserplatten- und Altholzrecycling sowie Anwendungen im Bereich Waste2Product im Fokus. Parallel dazu zeigt die Business Unit Energy auf dem Gemeinschaftsstand der Wirtschaftskammer Österreich in Halle A4, Stand 138, Technologien zur Energiegewinnung aus biogenen Reststoffen.

Faserplattenrecycling im industriellen Maßstab

Mit dem Verfahren Fiber2Fiber stellt Dieffenbacher einen Prozess zur Wiederverwertung von Holzfaserplatten wie MDF, HDF und THDF vor. Das Verfahren ermöglicht die Nutzung von Post-Consumer-Materialien und den Einsatz recycelter Fasern in der industriellen Produktion. Ziel ist die Substitution von Frischholz und die Integration in bestehende Produktionslinien.

Altholz als Rohstoffquelle

Im Bereich Altholzrecycling setzt das Unternehmen auf Aufbereitungsprozesse, die eine direkte Rückführung von Altholz in die Produktion ermöglichen. Dies reduziert die Abhängigkeit von Frischholz und erweitert die Rohstoffbasis. Gleichzeitig ergeben sich wirtschaftliche Effekte durch geringere Materialkosten.

Waste2Product-Anwendungen

Im Segment Waste2Product entwickelt Dieffenbacher Verfahren zur Nutzung von Produktionsrückständen und Abfällen für neue Produkte. Im Mittelpunkt stehen Anwendungen mit glasfaserverstärkten Kunststoffen, etwa aus Rotorblättern von Windkraftanlagen, sowie Papier-Kunststoff-Gemische wie Getränkekartons.

Die Anlagentechnik ist auf die jeweiligen Materialeigenschaften abgestimmt, um Prozessstabilität und geringen Verschleiß sicherzustellen. Neben der Plattenproduktion können auch Nebenfraktionen wie Metalle oder Fasern separiert und weiterverwertet werden. Typische Einsatzbereiche der Endprodukte liegen im Bauwesen, etwa im Trockenbau oder in der Dämmtechnik.

Bei Papier-Kunststoff-Gemischen übernimmt der Kunststoffanteil im Prozess die Bindefunktion, sodass keine zusätzlichen Bindemittel erforderlich sind. Die resultierenden Produkte bestehen vollständig aus Recyclingmaterial.

Entwicklung und Pilotierung

Neue Anwendungen werden im unternehmenseigenen Technikum entwickelt und getestet. Vor der Umsetzung erfolgen Labor- und Pilotversuche, um Prozessparameter und Materialeigenschaften zu validieren. Die Entwicklungsarbeit erfolgt in Zusammenarbeit mit Forschungs- und Industriepartnern und zielt auf unterschiedliche Anwendungsfelder ab.

Energie aus biogenen Reststoffen

Die Business Unit Energy zeigt auf der IFAT 2026 Verfahren zur thermischen Nutzung von Reststoffen. Neben Rost- und Wirbelschichttechnologien steht insbesondere die Gaserzeugung im Mittelpunkt.

Dabei wird aus biogenen Einsatzstoffen ein stickstofffreies Synthesegas erzeugt, das als Ausgangsstoff für Wasserstoff oder synthetische Energieträger genutzt werden kann. Die Verfahren sind auf industrielle Anwendungen ausgelegt und erweitern das Spektrum der energetischen Verwertung von Reststoffen.

Kombination von Recycling und Energie

Mit der parallelen Präsentation von Recycling- und Energielösungen adressiert Dieffenbacher integrierte Ansätze der Kreislaufwirtschaft. Die Kombination beider Bereiche ermöglicht eine stoffliche und energetische Nutzung von Reststoffen innerhalb industrieller Wertschöpfungsketten.

Dieffenbacher auf der IFAT

Halle B5, Stand 200

Quelle: Dieffenbacher
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