Repanet spart Entsorgungskosten und CO2-Emissionen

Wie das Re-Use- und Reparaturnetzwerk Österreich (RepaNet) meldet, wurden im vergangen Jahr durch die Mitglieder des Netzwerkes 5 Millionen Euro Abfallkosten eingespart.

In seinem Tätigkeitsbericht für 2018 führt das Netzwerk aus, dass insgesamt 12.600 Tonnen Güter der Wiederverwendung zugeführt worden seien. Dadurch seien auch 77.400 t CO2-Äquivalente eingespart worden, was den Emissionen von 8.500 Menschen in Österreich entspreche.

An 146 Standorten hätten die Mitglieder etwa 26.500 Tonnen Sachspenden und Abfälle bewegt. Dies entspreche etwa der Abfallmenge, die eine Stadt mit etwa 54.000 Tonnen Einwohnern in Österreich jährlich produziere. Die gesammelten Mengen stammten aus 1.900 Altkleidercontainern, Sachspendenannahmen in mehr als 140 Annahmestellen und 15.300 direkten Abholungen aus privaten Haushalten und gewerblichen Anfallstellen.

In 103 Re-Use-Shops seien rund 6.670 Tonnen gebrauchter Produkte an etwa 1,45 Millionen Kunden verkauft worden. Zusammen mit den an Händler im In- und Ausland weitergegebenen Gütern hätten insgesamt 12.632 Tonnen der Wiederverwendung zugeführt werden können.

Darüber hinaus hätten die 28 Mitgliedsunternehmen des Netzwerkes 2018 etwa 1.800 Arbeitsplätze geschaffen (entspricht 1.182 Vollzeitarbeitsplätzen). Davon seien mehr als 1.400 Arbeitsplätze für Menschen mit Benachteiligungen am Arbeitsmarkt.

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