Rekordjahr für die Getränkedose

Die Getränkedose blickt 2018 auf ein überdurchschnittliches zweistelliges Wachstum zurück. Die 3,51 Milliarden in Deutschland konsumierten Dosen bedeuten ein Plus von gut 23 Prozent gegenüber 2017. Der hohe Absatz zeigt, dass die Akzeptanz bei Handel wie Verbraucher weiter zunimmt.
Getränkedosen

Von den 3,51 Milliarden bundesweit im Jahr 2018 konsumierten Getränkedosen waren 41,3 Prozent mit Bier gefüllt, berichtet das Forum Getränkedose. Auch in diesem Segment sei die Dose ein Impulstreiber – sie wachse im rückläufigen Biermarkt gegen den Trend. „Die Popularität der Getränkedose ist ungebrochen. Die Kombination aus Einweg und Rückgabe ist mittlerweile vom Verbraucher gelernt und als Alternative zum Mehrweg akzeptiert. Die großen Abfüller investieren wegen der hohen Akzeptanz der Dose in neue Anlagen und die Discounter listen die Dose. Die Getränkedose ist bei Verbrauchern und Handel ein beliebtes Produkt, ihre Stärken wissen zu überzeugen“, sagt Stephan Rösgen, Geschäftsführer des Forum Getränkedose.

Laut dem Forum ist die Getränkedose die meist recycelte Getränkeverpackung der Welt. In Deutschland beträgt die Recyclingquote 99 Prozent. Aus permanentem Material gemacht lässt sich die Dose im Gegensatz zu den meisten anderen Verpackungsmaterialien ohne Qualitätsverlust nahezu unbegrenzt einschmelzen und wiederverwerten. Dabei spart zum Beispiel das Recyceln von Aluminium 95 Prozent der Energie, die zur Herstellung von Primäraluminium aufgebracht werden muss.

Metall ist dank vorhandener Infrastruktur relativ einfach und kostengünstig zu recyceln. 80 Prozent aller jemals hergestellten Metalle sind noch heute im Umlauf und stehen als permanente Materialien auch zukünftigen Generationen zur Verfügung. Das Fundament hat die Metallverpackungsindustrie bereits vor Jahren gelegt und konsequent an der Ressourcen-Effizienz ihrer Produkte gearbeitet. Für eine 0,33-Liter-Getränkedose beispielsweise aus Aluminium wird heute etwa 35 Prozent weniger Material benötigt als Anfang der 80er Jahre, heißt es abschließend.

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