Tönsmeier und Nehlsen planen gemeinsame LVP-Sortierung

Der Umweltdienstleister Tönsmeier aus Porta Westfalica und das Recyclingunternehmen Nehlsen aus Bremen planen den gemeinsamen Bau und Betrieb einer Sortierung für Leichtverpackungen.

Qualitativ soll die vollautomatische Anlage, die an einem Standort im Raum Bremen entstehen soll, sämtliche Quoten des Verpackungsgesetzes erfüllen. Quantitativ wird die Sortiertechnik für eine Gesamtmenge von 120.000 Tonnen im Jahr gerechnet. Die Kosten für das gemeinsame Vorhaben, bei dem etwa 60 neue Arbeitsplätze entstehen werden, beziffern die Unternehmen mit rund 20 Millionen Euro.

Die Inbetriebnahme der Anlage ist – vorbehaltlich noch ausstehender Genehmigungen – für das Jahresende 2019 vorgesehen. „In dem gemeinsamen Projekt bündeln zwei mittelständische Unternehmen ihr langjähriges Know-how im Bereich der Verpackungssortierung. Beste Voraussetzungen also für eine Anlage, die den ansteigenden Quoten des Verpackungsgesetzes und den wachsenden Ansprüchen der Kunststoffindustrie gleichermaßen gerecht werden wird“, betont Bernd Ranneberg, Geschäftsführer der Tönsmeier Gruppe.

„Die Erneuerungen des Verpackungsgesetzes stellen zukünftig deutlich höhere Anforderungen an die gesamte Recyclingbranche. Durch die gemeinsame Arbeit erfüllen wir diese Anforderungen und leisten so einen wichtigen Beitrag für den Ressourcen- und Umweltschutz.“, ergänzt Hans-Dieter Wilcken, Geschäftsführer der Nehlsen GmbH & Co. KG.

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