Neue Brech- und Siebanlagen von Kleemann

Kleemann stellt drei mobile Brech- und Siebanlagen erstmals auf der Intermat vor.
Die neue mobile Backenbrechanlage Mobicat MC 120 Z PRO ist speziell für den Einsatz im Steinbruch konstruiert.

Auf dem Stand der WirtgenGroup France sollen der neue mobile Backenbrecher Mobicat MC 120 Z PRO, die mobile Prallbrechanlage Mobirex MR 110 Z EVO2 sowie die mobile Klassiersiebanlage Mobiscreen MS 952 EVO präsentiert werden.

Mit der mobilen Backenbrechanlage Mobicat MC 120 Z PRO stellt Kleemann seine neueste Entwicklung für den Einsatz im Steinbruch vor. Die Anlage soll eine Stundenleistung von bis zu 650 Tonnen erreichen. Für eine bestmögliche Brecherauslastung kommt laut Hersteller das Continuous-Feed-System zum Einsatz. Es regelt die Materialzufuhr in Abhängigkeit des Materialflusses. Gleichzeitig ist sie mit ihrem Diesel-Elektroantrieb sehr sparsam und kann optional mit externer Stromeinspeisung betrieben werden. Um eine effektive Vorabsiebung von Feinanteilen zu erreichen, ist die MC 120 Z PRO mit einem integrierten Doppeldecker-Vorsieb mit extragroßer Siebfläche ausgestattet.

Die Zweidecker-Klassiersiebanlage MS 952 EVO soll sich für Naturstein- und Recyclinganwendungen an wechselnden Standorten eignen. Dabei sei die Anlage sehr effizient und bereite bei einer Siebfläche von ca. 9,5 m² im Oberdeck bis zu 500 Tonnen Material pro Stunde auf.

Die mobile Prallbrechanlage Mobirex MR 110 Z EVO2 ist laut Hersteller ebenfalls für Recycling- und Natursteinanwendungen ausgelegt. Mit dem Doppeldecker-Vorsieb wird das Material vorgesiebt und nivelliert. Die Anlage soll eine Durchsatzleistung von bis zu 350 Tonnen pro Stunde erzielen. Die optionale Nachsiebeinheit verfügt über eine besonders große Siebfläche für ein gründlich klassiertes Endprodukt.

Mit Spective will Kleemann zudem sein neues Steuerungskonzept vorstellen. Dafür soll eine klare Symbolik sorgen, die alle Anlagenfunktionen auf einen Blick erkennbar macht. Auf dem 12-Zoll-Touchpanel sollen nur die Informationen angezeigt werden, die für den Maschinenbetrieb relevant sind. Ähnlich wie bei einem Smartphone soll der Bediener durch die Steuerung geführt werden, was Bedienfehler deutlich reduzieren soll. Zusätzlich sollen im Anlagencockpit Daten zum Maschinenbetrieb abgerufen werden können. Spective ist laut Hersteller zunächst für die Brechanlagen der Pro-Serie und die neuesten Prallbrechanlagen der Mobirex-MR-EVO2-Reihe erhältlich.

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