Flexible Qualitätsanforderungen an Altholz – Innovationen des Maschinenbaus gefragt

Die Betreiber von Altholzbehandlungsanlagen und Spanplattenkraftwerken haben unter dem Dach des VDI die Richtlinie 4087 „Planung, Errichtung und Betrieb von Altholzanlagen“ im Entwurf erarbeitet. Der VDMA informierte auf der Ifat über die Fortschritte.
lichtkunst.73, pixelio.de
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Der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) und der Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung (bvse) nahmen den ersten Messetag der Ifat in München zum Anlass, ein breites Publikum zu den erzielten Fortschritten im Bereich Altholzaufbereitung zu informieren. Neben der Vorstellung der VDI-Richtlinie und des bvse-Qualitätssiegels für die Altholzverwertung nutzte der Maschinenbau das Forum in Halle B 3, um auf die technischen Entwicklungen hinzuweisen. Wesentliche technische Fortschritte zeigen die Sortier- und Zerkleinerungstechnik.

„Unsere Kunden verlangen heute weltweit flexible technische Lösungen in Abhängigkeit vom Verwertungsweg des Altholzes. Der Altholzmarkt ist global ausgerichtet, die Qualitätsanforderungen an das aufbereitete Altholz sind speziell auf den weiteren Verwendungszweck abgestimmt“, erläuterte Dr. Konrad Kerres, Geschäftsführer von Werner Doppstadt Umwelttechnik, auf dem Forum. „Die Anforderungen ändern sich deutlich schneller als in der Vergangenheit. Ein Grund warum wir Quickchange-Systeme und eine größere Breite an Schneidwerkzeugen anbieten. So bleibt die Altholzaufbereitung flexibel und kann schnell auf geänderte Qualitätsanforderungen reagieren. Vor allem im Ausland beobachten wir zudem den Trend hin zu stationären Lösungen“, resümierte  Kerres.

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