SCHLAGWORTE: Siedlungsabfälle

Siedlungsabfallaufkommen in NRW gestiegen

| Im Jahr 2014 wurden von den Entsorgungsbetrieben Nordrhein-Westfalens 8,45 Millionen Tonnen Siedlungsabfälle eingesammelt, das waren 4,0 Prozent mehr als ein Jahr zuvor (2013: 8,13 Millionen Tonnen).
Maik Schwertle, pixelio.de

„Wertvolle Ressourcen sichern und Siedlungsabfälle ortsnah entsorgen“

| So das Zitat von Minister Remmel. Die Landesregierung wolle Abfalltransporte über weite Entfernungen vermeiden und die in NRW anfallenden Siedlungsabfälle möglichst ortsnah entsorgen.
Maik Schwertle, pixelio.de

Bayern verwertet über 80 Prozent seiner Abfälle

| Laut einer Meldung des Bayerischen Landesamtes für Statistik wurden von den 57,7 Millionen Tonnen Abfällen, die 2014 in bayerischen Entsorgungsanlagen eingesetzt wurden, 82,8 Prozent in Abfallbehandlungsanlagen verwertet. 17,2 Prozent wurden verbrannt oder deponiert.

Essener verbrennen ihren Müll bis 2024

| Bis 2024 geht der Inhalt aus den rund 120.000 Grauen Tonnen in Essen weiterhin ins Müllheizkraftwerk Essen-Karnap. Vertragspartner bleibt damit die RWE Generation SE.

Studie: Biokraftstoffe aus Abfällen haben riesiges Potenzial

| Würden alle zur Verfügung stehenden Reststoffe der EU in ­Biokraftstoffe umgewandelt, könnten damit bis 2030 rund 16 Prozent des Gesamtkraftstoffbedarfs gedeckt werden. 37 Millionen Tonnen fossiler Kraftstoff könnten so Jahr für Jahr eingespart werden.

Mehr Abfälle in Bayern

| Im Gegensatz zu vielen anderen Bundesländern ist das Abfallaufkommen in Bayern im Jahr 2012 gestiegen. Wie das Bayerische Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung mitteilt, wurden in den bayerischen Anlagen ingesamt 57,1 Millionen Tonnen Abfälle eingesetzt - das sind 2,3 Prozent mehr als im Vorjahr.

Liftersysteme und Abfallsammelfahrzeuge mit neuen Modellen

| Der nach eigenen Angaben größte europäische Hersteller für Lifter­systeme (Schüttungen) und Abfallsammelfahrzeuge, Zoeller, will auf der Ifat-Messe im Mai mehrere Neuerungen vorstellen.

Neuer Fachplan für Siedlungsabfälle in Rheinland-Pfalz vorgestellt

| Eveline Lemke, Wirtschaftsministerin Rheinland-Pfalz, hat den neuen Fachplan für Siedlungsabfälle vorgestellt. Demnach soll unter anderem das Restabfall-Aufkommen von 189 Kilogramm pro Einwohner im Jahr 2011 auf 140 Kilogramm im Jahr 2025 sinken.

Neue kanadische Studie über Kunststofffolien

| Im kanadischen Bundesstaat Ontario bestehen genügend Recyclingkapazitäten, um mit der erwarteten Mengenzunahme an Polyethylen-Folien fertig zu werden. Das ist eines der Ergebnisse einer Studie über flexible Kunststoff-Verpackungen der Canadian Plastics Industry Association.

„Klassische Abfallwirtschaft hat ausgedient“

| „Die klassische Abfallwirtschaft hat ausgedient. In Zeiten immer knapper werdender natürlicher Ressourcen wollen wir eine umfassende Kreislaufwirtschaft entwickeln.“ Das erklärte Landesumweltminister Franz Untersteller bei der Veröffentlichung des Entwurfs für den fortgeschriebenen Teilplan Siedlungsabfälle des Abfallwirtschaftsplans Baden-Württemberg.

Konzeptstudie für WtE-Anlage mit Plasma-Vergasung

| Waste2Tricity kündigt eine Konzept- und Designstudie für eine zukunftsweisende Waste-to-Energy-Anlage (WtE) an. Das Projekt werde auf einer Plasma-unterstützten Vergasung aufbauen, erklärt der englische Lösungsanbieter für den Waste-to-Energy-Sektor, Waste2Tricity.

Über 80 Prozent der bayerischen Abfälle wurden 2011 wiederverwertet

| In den bayerischen Abfallentsorgungsanlagen wurden im Jahr 2011 rund 55,8 Millionen Tonnen Abfall eingesetzt. Etwa 82,6 Prozent davon wurden laut Bayerischem Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung verwertet. Das Gesamtabfallaufkommen stieg im Freistaat um 1,3 Millionen Tonnen an.

Europa versagt laut einer Studie bei der Ressourcenschonung

| Europa scheitert bei der nachhaltigen Ressourcennutzung. So würden unnötigerweise wertvolle Materialien deponiert oder landeten in Verbrennungsanlagen. Das schreibt die internationale Vereinigung von Umweltschutzorganisationen Friends of the Earth Europe in einem neuen Report

Energieeffizienz von WtE-Anlagen verbessert

| Die in der Abfallrahmenrichtlinie formulierte Energieeffizienzformel für Müllverbrennungsanlagen, die sogenannte R1-Formel, hat die Energieeffizienz der Anlagen in Europa in der Tat verbessert. Das geht aus dem neuen Report der Confederation of European Waste-to-Energy Plants (CEWEP) hervor.

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