SCHLAGWORTE: gelbe Tonne

DSD gegen „Verstaatlichung der Gelben Tonne“

| Die Der Grüne Punkt - Duales System Deutschland GmbH (DSD) wendet sich massiv gegen die Forderung des Verbands Kommunaler Unternehmen (VKU), die Getrenntsammlung zu rekommunalisieren. „Bestrebungen, die Gelbe Tonne und den Gelben Sack zu verstaatlichen, werden abgelehnt. Übersteigt effizientes und nachhaltiges Recycling doch vielfach die Leistungsfähigkeit der Kommunen“, findet DSD deutliche Worte.

Gelbe Tonnen statt Wertstoffhöfe

| Die Erfassung von Leichtverpackungen im Landkreis Neuburg-Schrobenhausen erfolgt künftig über eine Gelbe Tonne vor der Haustüre. Diese Entscheidung fällte der Kreistag in seiner Sitzung am 15. März, wie das Landratsamt mitteilt. Mit 31:22 Stimmen entschieden sich demnach die Kreisräte für die Gelbe Tonne und gegen das etablierte Bringsystem via Wertstoffhöfe.

Tüten aus Bioplastik erschweren Recycling

| Der bvse-Fachverband Kunststoffrecycling sieht sich durch einen aktuellen Bericht des WDR-Magazins Markt bestätigt. Der Beitrag zeige, dass Tüten aus Bioplastik für große Probleme beim Recycling von Verpackungen und bei der Kompostierung sorgen. Am Ende bleibt dann oft nur noch der Weg in die Müllverbrennung. Erst kürzlich machte Dirk Textor, Vorsitzender des Fachverbands, auf die Problematik aufmerksam: „Die Qualität des Kunststoff-Recyclings muss im Vordergrund stehen. Deshalb sehen wir den vermehrten Einsatz von Biokunststoffen äußerst kritisch. Hier gibt es momentan noch zu viele Fragezeichen.“

Wandfarbe verpackt in Eimer aus recyceltem Kunststoff

| Die Baumarkt- und Gartencenterkette Toom mit Sitz in Köln-Porz verkauft ab sofort weiße Wandfarbe in einem Eimer aus nahezu 100 Prozent recyceltem Kunststoff. Gemeinsam mit dem Farbenhersteller J. W. Ostendorf und dem Entsorgungsdienstleister Interseroh wurde der Werkstoff Procyclen auserkoren, der vornehmlich auf alten Kunststoffen aus der Gelben Tonne basiert.

Für Recycling von 800.000 Tonnen Kunststoffverpackungen wird nicht bezahlt

| Laut BDE-Präsident Peter Kurth werde durch „kreatives“ Herausrechnen oder sogar Unterschlagung von Mengen ein viel zu geringer Anteil an Verpackungen aus der Gelben Tonne lizenziert. Aktuell seien das gemäß einer Studie der Gesellschaft für Verpackungsmarktforschung (GVM) rund 800.000 Tonnen, die bei den Entsorgungsunternehmen, der zahlenden Industrie sowie den Dualen Systemen einen wirtschaftlichen Schaden in Höhe eines dreistelligen Millionenbetrages verursachten.

DSD: Wertstofftonnen-Konzept von BSR und Alba rechtswidrig

| Das Konzept der Berliner Stadtreinigung (BSR) und der Alba Group, in Berlin gemeinsam eine Wertstofftonne einzuführen, ist nach Auffassung der Der Grüne Punkt – Duales System Deutschland GmbH (DSD) rechtswidrig. „Die beiden Entsorgungskonzerne wollen Berlin offenbar unter sich aufteilen und den freien Wettbewerb ausschalten“, sagt Stefan Schreiter, Vorsitzender der DSD-Geschäftsführung. „Das werden wir unter keinen Umständen hinnehmen.“

Landkreis Traunstein untersucht Auswirkungen der Wertstofftonne

| Der Landkreis Traunstein untersucht derzeit die Möglichkeit, Wertstofftonnen für verschiedene Abfallströme einzuführen. Dazu hat der Landkreis einer Mitteilung des Landratsamts Traunstein zufolge eine Studie in Auftrag gegeben, um die derzeitigen abfallwirtschaftlichen Leistungen zu analysieren. Die Einführung derartiger Wertstofftonnen könnte sich auch auf die Abfallgebührenstruktur auswirken, schreibt das Landratsamt.

BGH-Urteil: Mieter müssen bei schlechter Mülltrennung zahlen

| Wer falsch trennt, muss für die Extrakosten aufkommen. Der Bundesgerichtshof hat am Mittwoch, 6. Juli, entschieden, dass Mieter, die ihren Müll unsauber trennen, für daraus entstehende Mehrkosten selbst aufkommen müssen.

Neue Abfallsortieranlage in Erfurt eingeweiht

| Thüringens Umweltminister Jürgen Reinholz fordert ein vermehrtes Recycling von Abfällen. Anlässlich der Einweihung einer neuen Abfallsortieranlage der Stadt Erfurt auf dem Gelände der Deponie Schwerborn begrüßte der Minister, dass damit ein neues Angebot für gewerbliche Abfallbesitzer aus der Region geschaffen werde, das ökologisch sinnvoll und ökonomisch konkurrenzfähig sei. Das teilt das Thüringer Umweltministerium mit.

Hamburger Wertstofftonne wird eingeführt

| Die Hamburger Wertstofftonne kommt - aber kein neuer Müllbehälter. Das betonten die Hamburger Umweltsenatorin Jutta Blankau und Rüdiger Siechau, Geschäftsführer der Stadtreinigung Hamburg (SRH), heute anlässlich der Eröffnung der Ausstellung „Mülltrennung für Klimaschutz“ im Infopavillon der Umwelthauptstadt am Hauptbahnhof.

„Mehr Recycling durch einheitliche Wertstofftonne“

| „Eine weitere Tonne neben denen für Restmüll, Bioabfälle, Papier und Leichtverpackungen macht keinen Sinn“, sagt Stefan Schreiter, Vorsitzender der Geschäftsführung der Der Grüne Punkt – Duales System Deutschland GmbH (DSD). Mehr Recycling durch eine einheitliche Wertstofftonne ohne zusätzliche Kosten für den Verbraucher – das leistet nach Schreiters Überzeugung die Gelbe Tonneplus.

Ostthüringen führt kombinierte Wertstofftonne ein

| Die Interseroh Dienstleistungs GmbH und der Abfallwirtschaftszweckverband Ostthüringen (AWV) haben sich auf die Einführung einer kombinierten Wertstofftonne geeinigt. Die Interseroh-Tochter übernehme wie bereits für die Gelben Tonnen die Verantwortung für die Logistik der Sammlung und Sortierung der Wertstoffe entsprechend ihres Marktanteils.

2009 erzeugte jeder Deutsche 455 Kilo Haushaltabfall

| Das Aufkommen an Haushaltsabfällen in Deutschland ist 2009 gegenüber dem Vorjahr angestiegen. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) wurden 2009 insgesamt 37,2 Millionen Tonnen Haushaltsabfälle eingesammelt. Das entspreche einem Durchschnitt von 455 Kilogramm je Einwohner. 2008 seien es noch 36,7 Millionen Tonnen Abfälle beziehungsweise 448 Kilogramm pro Einwohner gewesen.

Systembetreiber Interseroh reicht Klage gegen Dortmund ein

| Die Interseroh Dienstleistungs GmbH hat gegen die Stadt Dortmund vor dem Verwaltungsgericht Gelsenkirchen Klage gegen die Einführung der kombinierten Wertstofftonne eingereicht. Damit erhoffe sich die Tochtergesellschaft des Umweltdienstleisters und Rohstoffhändlers Interseroh eigenen Worten zufolge eine juristische Klärung der rechtlichen Rahmenbedingungen, der zum 1. Januar in Dortmund eingeführten kombinierten Wertstofftonne.
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