Die italienischen Stahlwerke planen augenscheinlich, ihre Zukaufspreise im Oktober auf das Juliniveau zu senken. Das teilt der bvse-Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung mit und verweist auf Informationen, die dem bvse vorlägen.
Die italienischen Stahlwerke planen augenscheinlich, ihre Zukaufspreise im Oktober auf das Juliniveau zu senken. Das teilt der bvse-Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung mit und verweist auf Informationen, die dem bvse vorlägen.
Erfolg für eine großangelegte Recyclingoffensive: Die rumänische Vereinigungen zum Recycling von Aluminiumdosen Alucro (Aluminium Can Recycling Initiative in Romania), konnte wenige Monate nach Start einer Aufklärungskampagne zum Dosenrecycling vermelden, dass inzwischen jede dritte Dose zurückgegeben und recycelt wird.
Dank der weiter steigenden Kupfernachfrage aus China lag das weltweite Defizit auf dem Kupfermarkt im Juni 2009 bei 155.000 Tonnen. Nach Angaben der International Copper Study Group (ICSG) betrug der saisonal bereinigte Wert noch 110.000 Tonnen. Bezogen auf die ersten sechs Monate des laufenden Jahres vermeldet ICSG ein Defizit von insgesamt 290.000 Tonnen. Auch den weltweiten Nachfragerückgang glich China im Alleingang aus.
Die Interseroh AG will sein Stahl- und Metallgeschäft bündeln, und den Handel mit Nichteisen- und legierten Metallen ausbauen. Wie der börsennotierte Umweltdienstleister und Rohstoffhändler Interseroh SE heute der Presse mitteilte, wird es den Handel mit Nichteisen-Metallen sowie das internationale Stahl- und Metallgeschäft am Standort Dortmund ausbauen.
Minus ein Viertel: Die weltweite Edelstahlproduktion ging 2009 in den ersten sechs Monaten um 26,7 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum zurück. Alle Regionen meldeten ein deutliches Produktionsminus – lediglich aus China konnte das International Stainless Steel Forum (ISSF) einen Produktionsanstieg vermelden. Im Quartalsvergleich scheint sich die Produktion allerdings zu erholen.
Die VDI-Gesellschaft Energie und Umwelt (VDI-GEU) hat eine neue Richtlinie herausgegeben. Die VDI 4085 „Planung, Errichtung und Betrieb von Schrottplätzen – Anlagen und Einrichtungen zum Umschlagen, Lagern und Behandeln von Schrotten und anderen Materialien“ vereinheitlicht die Anforderungen an Schrottplätze. Ab Oktober ist die Richtlinie erhältlich.
Radioaktiv verstrahlte Metalle sind für jeden herkömmlichen Metallrecycler ein Albtraum. Doch im englischen Lillyhall werden diese Metalle schon sehnsüchtig erwartet. In der „Metals Recycling Facility“ (MRF), der neuesten Anlage des weltweit tätigen Studsvik-Konzerns, werden künftig leicht radioaktive metallische Abfälle aus Kernkraftwerken, Wiederaufarbeitungsanlagen und Forschungsanlagen behandelt und so recycelt, dass sie als unbedenkliche Sekundärrohstoffe weiterverkauft werden können.
Glänzende Felgen, eine polierte Karosserie und kein Kratzer – der blau schimmernde 5er-BMW, der auf dem Demontage-Gelände am Münchner Stadtrand steht, sieht alles andere als nach einem Abwrackkandidaten aus. Und doch wird er in wenigen Minuten nach allen Regeln der Recycling-Kunst verwertet. Kein Einzelfall – kaum ein Auto, das hier landet, kann als Schrottauto bezeichnet werden.
Nur 20 Prozent der jährlich etwa 3 Millionen stillgelegten Fahrzeuge werden laut Bundesvereinigung Deutscher Stahlrecycling- und Entsorgungsunternehmen (BDSV) in Deutschland verwertet. „Das bedeutet einen erheblichen Verlust an Wertschöpfung in den deutschen Demontage- und Schredderanlagen“, kritisierte BDSV-Präsident Jürgen Karle auf dem heutigen Dow-Jones-Stahltag in Frankfurt. Die Abwrackprämie bewertete er zwar überwiegend positiv, fordert aber klare Nachfolgeregelungen.
1,83 Millionen Tonnen Roheisen und 2,95 Millionen Tonnen Rohstahl haben die deutschen Hüttenwerke im August 2009 hergestellt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, produzierten die Hüttenwerke damit gegenüber dem Vormonat Juli 12,1 Prozent mehr Roheisen und 9,6 Prozent mehr Rohstahl. Im Vergleich zum Vorjahresmonat ist dies jedoch nach wie vor ein starker Rückgang.
Der staatliche Fördertopf für die Abwrackprämie ist leer. Und das schneller als erwartet: Knapp acht Monate nach Einführung der Prämie ist die Summe von 5 Milliarden Euro verbraucht, wie das zuständige Bundesamt für Ausfuhrkontrolle und Wirtschaft (Bafa) am Mittwoch mitteilte. Für die Altfahrzeugbranche zieht der Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung (bvse) eine überwiegend positive Bilanz der Abwrackprämie. Problematisch sei jedoch die Menge der Altfahrzeuge, die die Umweltprämie den Demontagebetrieben beschert.
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