NE-Metallindustrie rechnet für 2013 mit gleichbleibendem Markt
EU exportiert 46,8 Millionen Tonnen Stahlschrott
NE-Metallindustrie rechnet für 2013 mit gleichbleibendem Markt
EU exportiert 46,8 Millionen Tonnen Stahlschrott
An der deutschen und österreichischen Grenze gelangen jährlich über 100.000 Tonnen Metalle und Haushaltsgeräte durch informelle Sammler gen Osten. Der Verkauf bedeutet Lohn für die Sammler, aber Kosten für die Entsorger. Wie der Konflikt zu lösen ist, zeigt das Projekt TransWaste.
Bezüglich der Entsorgungswirtschaft zählt Slowenien zu den fortschrittlichsten Ländern im Westbalkan. Im Vergleich zu 2009 sind die Investitionen in den Abfallsektor um das Dreifache gestiegen. Deutsche Unternehmen mit moderner Technologie haben gute Chancen, sich auf dem Markt zu etablieren.
Nur wenige Marktteilnehmer sind derzeit bereit, größere Geschäfte zu tätigen. Auf der Tagung des Weltrecyclingverbands BIR in Shanghai ist die Stimmung daher eher schlecht. Die Notierungen für Blei erholten sich zwar deutlich, andere Metallpreise stiegen aber kaum bis gar nicht.
Indiens Regierung führt Zölle für Stahlschrottimporte ein
Erneute Rekordproduktion von Edelstahl
Die Zweifel nehmen zu, dass China ein großer Abnehmer von Sekundärstoffen bleiben wird. Der Grund sind steigende Arbeitskosten. Diese machen die Aufbereitung von minderwertigem Kupferschrott unrentabel. Der Export nach China könnte bald zum Erliegen kommen.
Das Umweltprogramm der Vereinten Nationen hat eine neue Studie mit dem Titel „Metallrecycling: Möglichkeiten, Grenzen, Infrastruktur“ herausgegeben. Für Industrienationen ist vieles davon längst Standard. Trotzdem bietet das Papier einen reichen Wissensfundus.
Weltweit ist die Stahlnachfrage auf einem unverändert schwachen Niveau. Infolge von Euro- und Schuldenkrise ist die europäische Stahlindustrie hiervon besonders stark betroffen. Der Schrotthandel ist daher mehr denn je auf Exporte in Staaten außerhalb der EU angewiesen. Doch große Aufträge bleiben aus.
Die Märkte für Aluminium, Zinn und Zink leiden unter einem Überangebot. Inzwischen drosseln die ersten Unternehmen ihre Produktion. Anders sieht es bei Blei- und Metallschrotten aus: Hier wird das Angebot immer knapper.
Metallhändler ziehen ernüchternde Bilanz
In Deutschland ist der Markt für Abfallverbrennungsanlagen längst übersättigt. Ganz anders sieht es in vielen anderen europäischen Staaten aus. Eine Prognose geht davon aus, dass die Kapazitäten bis 2020 um 16 bis 28 Millionen Tonnen ansteigen werden.
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